Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V.
Maßnahmen erschweren ehrenamtliche Tierschutz-Arbeit
Region. Auch den Tierschutz stellt die Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen. BLICK aktuell sprach mit Andrea Czapek vom Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V. über die Situation.
Seit fast einem Jahr wütet Corona. Nun wurde der Lockdown erneut verlängert und das Vereinsleben ruht weiter. Halten Sie die derzeitigen Maßnahmen für angebracht?
Wir halten die Maßnahmen für angebracht, allerdings erschweren diese – wie überall – auch unsere ehrenamtliche Tierschutz-Arbeit, das Vereins- und Öffentlichkeitsleben.
Wie ist die Lage in der Vereinskasse? Gab es einen Mitgliederschwund?
Es finden keine Veranstaltungen, Flohmärkte oder Infostände statt, bei denen wir auf den Verein aufmerksam machen und Geld über Verkäufe oder Spenden einnehmen. Das ist sehr hart für uns. Einen Mitgliederschwund haben wir nicht zu verzeichnen. Wir sind sehr froh, dass unsere Mitglieder so treu zu uns stehen und unsere Arbeit für Tiere auch in einer solchen Krise weiter unterstützen. Wir informieren unsere Mitglieder per Mail und postalisch oder aber auch über die sozialen Medien über das aktuelle Vereinsgeschehen, damit sie trotz der Pandemie stets informiert sind.
Was sind die nächsten Pläne, wenn das aktive Leben wieder losgeht?
Unser Herz schlägt für den Tierschutz und die Belange der Tiere. Wir würden uns so sehr freuen, wenn wir mit Veranstaltungen wieder auf uns und unsere so wichtige Arbeit aufmerksam machen dürften, wenn wir mit Tierfreunden wieder Hundewanderungen, einen Lichterumzug, Infostände, Tierschutzflohmarkt stattfinden lassen und genießen könnten. Und am meisten vermissen wir unsere Vereinsmitglieder, die persönlichen Gespräche, das Beisammensein, sich auszutauschen und so über Sorgen, Ängste, aber auch Erfolge und schöne Erlebnisse zu reden.
