Allgemeine Berichte | 29.11.2022

Meckenheim hilft e.V. übergibt Fahrzeuge in Kyiv

2. v.r: Mykola Chechotkin, 3. v.r.: Stefan Pohl, 4. v.r.: Mykhailyna Skoryk-Shkarivska (stv. BM Bucha). Foto: privat

Meckenheim. Mitte November führten die ehrenamtlichen Helfer des gemeinnützigen Vereins „Meckenheim hilft e.V.“ ihren bereits 16. Hilfstransport in die Ukraine durch.

Das Ziel des Transportes war dieses Mal, wie bereits einiges Male zuvor, die Hauptstadt Kyiv. Dort wurden zwei Feuerwehrfahrzeuge und ein Rettungswagen übergeben. „Diese Hilfe ist dringend notwendig, denn seit Kriegsbeginn wurden mehr als 600 Feuerwehrfahrzeuge zerstört oder entwendet“, erklärte der Vorsitzende des Vereins, Stefan Pohl, nach seiner Rückkehr. „Hinzukommt, dass durch die aktuellen Raketenbeschüsse weitere Fahrzeuge und Feuerwehrgerätehäuser zerstört werden. Diese sind aber dringend nötig, um der notleidenden Bevölkerung im Schadensfall helfen zu können.“

Die Ehrenamtlichen machten sich am Dienstag, den 15. November, auf den Weg nach Kyiv. Kurz nach dem Grenzübertritt von Polen in die Ukraine, wurde in der Stadt Boryslaw ein Zwischenstopp mit Übernachtung eingelegt.

Von dieser Zwischenstation ging es dann am nächsten Morgen geschlossen und begleitet durch eine Eskorte des „State Emergency Service of Ukraine“ (kurz: DSNS) in das noch rund 550 KM entfernte Kyiv. Nach einer rund neunstündigen Fahrt wurde das Team an der Regionalstelle des DSNS in Kyiv bereits erwartet.

Dort übernahmen Feuerwehreinheiten aus Odessa und Bucha dankbar die Feuerwehr- und Rettungsdienst-Fahrzeuge aus Deutschland. Die Einheit aus Bucha wurde dabei durch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt, Mykhailyna Skoryk-Shkarivska, begleitet. Diese übernahm dabei persönlich das durch die Stadt Stolberg gespendete Feuerwehrfahrzeug und brachte dabei den Dank ihrer Kommune für die wichtige Hilfe aus Deutschland zum Ausdruck.

Ein von der Gemeinde Rommerskirchen und der Stadt Euskirchen gespendetes Fahrzeug, welches die Gemeinde Rommerskirchen der Stadt Euskirchen nach der Flut 2021 zur Verfügung gestellt hatte, wurde zur weiteren Verbringung in die Region Odessa übergeben.

Der ehemalige Leiter des DSNS, Mykola Chechotkin, fasst die Hilfe aus Meckenheim so zusammen: „Meckenheim hilft hat uns seit Kriegsbeginn mit Fahrzeugen und Technik für unsere Feuerwehrleute unterstützt. Aber auch die moralische Botschaft, die das Team um Stefan Pohl mitbringt, ist enorm wichtig für uns.“

„Meckenheim hilft“ unterstützt die Ukraine seit Kriegsbeginn mit Technik und Fahrzeugen für den DSNS. Diese Hilfe funktioniert nur, weil viele Kommunen ausgesonderte Fahrzeuge zur Verfügung stellen.

Der gemeinnützige Verein „Meckenheim hilft e.V.“ ist weiterhin auf der Suche nach Technik und Fahrzeugen für den DSNS. Aktuell gibt es wegen der massiven Zerstörungen im Bereich der Energie-Infrastruktur aber auch einen großen Bedarf an Stromerzeugern. Weitere Infos unter mail@meckenheim-hilft.org.

2. v.r: Mykola Chechotkin, 3. v.r.: Stefan Pohl, 4. v.r.: Mykhailyna Skoryk-Shkarivska (stv. BM Bucha). Foto: privat

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