Jahreshauptversammlung des Rheinbacher Gewerbevereins
Mehr Einzelhändler im Vorstand
Einstimmige Wahlen und aufmerksames Beobachten des Handels in der Nachbarschaft
Rheinbach. Oliver Wolf hat die Gewerbetreibenden hinter sich. Das bewies erneut die gut besuchte Jahreshauptversammlung im gemütlichen Coachhaus des Kutschenmuseums in Rheinbach. Denn die Neu-Orientierung des geschäftsführenden Vorstands, vom alten und neuen Vorsitzenden Wolf schon seit längerem angestrebt, wurde einstimmig in allen Posten von den Mitgliedern mitgetragen. „Wir wollen dem Rheinbacher Einzelhandel ein stärkeres Gewicht im Vorstand geben. Denn von den Einzelhändlern wird die Entwicklung in der Stadt geprägt, sie bestimmen und gestalten die verkaufsoffenen Sonntage und die anderen erfolgreichen Veranstaltungen, mit ihnen wollen wir weiter frischen Wind in die Stadt bringen“, hatte Oliver Wolf noch einmal für die Änderungen geworben. Nicht, dass die zwei Vertreter von Raiffeisenbank und Kreissparkasse Köln nicht sehr gut mitgearbeitet hätten, ganz im Gegenteil, dankte der Vorsitzende in seinem Jahresbericht Thomas Arentz und Bernd Weber, die bisher als Schriftführer und Kassierer und jetzt als Beisitzer mitarbeiten. Der 2. Vorsitzende Gerhard Brandt gab sein Amt ab und übernahm die Schriftführung. Völlig neu im geschäftsführenden Vorstand ist Petra Zavelberg-Lohmer, die an der Hauptstraße seit 23 Jahren ein Modegeschäft betreibt und bereits bei vielen Aktionen und Planungen mitgearbeitet hatte. Sie übernahm den 2. Vorsitz. Neu im geschäftsführenden Vorstand sind Alexander Sommer, Manager eines in Rheinbach ansässigen Familienunternehmens mit 300 Mitarbeitern, und Gerhard Brandt, der seit 2005 das gleichnamige Grafikatelier führt. Den Vorstand bilden nun also Vorsitzender Oliver Wolf, Vertreterin Petra Zavelberg-Lohmer, Kassierer Alexander Sommer und Schriftführer Gerhard Brandt. Alle Wahlen waren einstimmig. Auch die der Beisitzer, also des erweiterten Vorstands. Als Bankenvertreter sind Thomas Arentz und Bernd Weber dabei, den Einzelhandel in der Innenstadt vertreten Nadia Fassbender, Natalie van den Fliert und Ruth Gelbe, als Handwerker wurden Peter Henkes, Hanns-Georg Mostert und Heinz-Josef Reitz gewählt, Günter Frank, seit 26 Jahren Mitglied im Gewerbeverein, ist aus dem Gremium als „Kümmerer und Aufpasser nicht wegzudenken“, wie es der Vorsitzende beschrieb.
Gute Kassenlage
Vorher hatte Oliver Wolf in seinem Rechenschaftsbericht von sehr erfolgreichen Veranstaltungen des Gewerbevereins berichtet. Besonders der Weihnachtsmarkt, der ein Jahr zuvor noch ein großes Loch in die Kasse gerissen hatte, erbrachte Gewinne. Auch das Adventsshopping wurde gut angenommen. Daher strebe der Verein an, nun auch die Planungen für eine Einkaufsnacht in Angriff zu nehmen. Probleme hatte es lediglich mit der Weihnachtsbeleuchtung am Dreeser und am Voigtstor gegeben, hier sagte Oliver Wolf zu, in diesem Jahr die Beleuchtung besser abzustimmen. Verstärkt will der Gewerbeverein die Neuen Medien nutzen, um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Stolz ist der Vorsitzende auf die Mitgliederzahl von 250, damit sei der Verein einer der größten seiner Art in der ganzen Region. Kassierer Bernd Weber legte der Versammlung einen sehr positiven Kassenbericht vor. Dem Rheinbacher Gewerbeverein gehe es mit einem Kassenbestand von 13.294,28 Euro zum Jahreswechsel 2014/15 sehr gut, die Lage habe sich stabilisiert, der Verein sei gesund. Als Kassenprüfer Jürgen Lammerz auch noch eine ordentliche Kassenführung bestätigte, stand der einstimmigen Entlastung des Vorstands nichts mehr im Wege.
Schutz vor zu viel "Grüner Wiese"
Bürgermeister Stefan Raetz bescheinigte dem Gewerbeverein „hervorragende Arbeit im Interesse der Stadt und ihrer Bürger“. Natürlich sei es eine Hürde, dass der Gesetzgeber nur noch verkaufsoffene Sonntage erlaube, die sich an Traditionsveranstaltungen anlehnen. Das sei aber in Rheinbach optimal gelöst worden. Intensiv sollten sich die Gewerbetreibenden mit dem Internet beschäftigen und genau im Auge behalten, was dort Versandhäuser und Foren anbieten. Wichtig sei, dass die Rheinbacher im weltweiten Netz präsent sind. Die Stadtverwaltung schütze die eigenen Händler durch das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das genau festlegt, welche Kontingente die Märkte auf der grünen Wiese führen dürfen und welche der Innenstadt vorbehalten bleiben: „Da schützen wir den Einzelhandel. Täglich erhalten wir Anfragen von möglichen Investoren, die außerhalb der Stadt ein möglichst breites Sortiment verkaufen wollen, doch wir prüfen sehr genau, was zentrenspezifisch ist und nur in die Innenstadt gehört.“ Genau beobachten müsse Rheinbach die Entwicklungen im Umland. Das FOC in Bad Münstereifel sei mehr schlecht als recht gestartet, das geplante Center auf der Grafschaft noch immer möglich. „Der Investor kauft Flächen und hofft, sich dann einklagen zu können.“
Die Rheinbacher Ausbildungsmesse sei mit 85 Teilnehmern ein großer Erfolg gewesen, so Stefan Raetz weiter. Der Bürgermeister rief die Handwerker auf, sich noch intensiver an dieser Suche nach Auszubildenden zu beteiligen. Natürlich sei es nicht immer leicht, qualifiziertes Personal zu bekommen, aber alle sollten sich bemühen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Als vorübergehender Leiter der Rheinbacher Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft bot Raetz an, den Gewerbeverein nach Kräften zu unterstützen.
Bürgermeister Stefan Raetz bescheinigte dem Gewerbeverein mit Alexander Sommer, Oliver Wolf, Petra Zavelberg-Lohmer und und Gerhard Brandt sehr gute Arbeit:
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