Allgemeine Berichte | 19.02.2013

Einbürgerungszahlen im Rhein-Sieg-Kreis steigen kontinuierlich

Mehr Personen erhalten die deutsche Staatsangehörigkeit

Rhein-Sieg-Kreis. „Zum dritten Mal in Folge erhielten mehr Personen die deutsche Staatsangehörigkeit als im Jahr zuvor“, berichtet Dr. Gabriele Neugebauer, Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes des Rhein-Sieg-Kreises. Insgesamt 636 Personen wurden vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 eingebürgert. Das sind gegenüber dem Vorjahr 71 Personen mehr, was eine Steigerung von 12,5 Prozent darstellt. In der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises werden die Einbürgerungen bereits seit 27 Jahren im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung vollzogen. Nach einer Begrüßung durch Landrat Frithjof Kühn und den vom Kreistag gewählten Neubürgerbeauftragten, Ludwig Neuber, erhalten die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger die Einbürgerungsurkunden. Vor der Feierstunde gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wird zum Abschluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt. Auch die Steigerungsraten der vergangenen Jahre lassen sich sehen: Nachdem im Jahr 2009 insgesamt 480 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen worden war, nahmen im Jahr 2010 516 Bürgerinnen und Bürger die Einbürgerungsurkunde in Empfang, was einer Zunahme von 7,5 Prozent entsprach. Zum Jahr 2011 konnten die „Einbürgerungsfallzahlen“ wiederum um 9,5 Prozent auf dann 565 gesteigert werden. Von den 636 neuen deutschen Staatsangehörigen des „Einbürgerungsjahrgangs 2012“ wurden 43 Prozent, 279 Personen, bereits in Deutschland geboren; im Jahre 2011 hatte dieser Wert noch bei 39 Prozent gelegen. Die Zahl der Personen, welche durch die Einbürgerung die Staatsangehörigkeit des Landes erwerben, in dem sie bereits geboren wurden, steigt damit kontinuierlich. An der Gesamtzahl der Einbürgerungen waren Kinder und Jugendliche unter dem 18. Lebensjahr mit 101 Personen und damit zu fast 16 Prozent beteiligt.

Einbürgerungen aus siebzig Staaten

An den Einbürgerungen des Jahres 2012 waren insgesamt siebzig Staaten dieser Welt mit ihren Staatsangehörigen vertreten. Diese verteilen sich wie folgt: Afghanistan (13 Personen), Albanien (1), Algerien (6) , Angola (3), Armenien (2), Aserbaidschan (2), Äthiopien (1), Belarus (3), Belgien (4), Bosnien und Herzegowina (10), Brasilien (3), Bulgarien (10), China (4), Dem. Republik Kongo (3), Dominikanische Republik (3), Ecuador (7), Estland (1), Frankreich (3), Griechenland (39), Großbritannien (1), Indien (5), Indonesien (3), Irak (16), Iran (31), Italien (19), Jordanien (2), Kamerun (1), Kasachstan (12), Kirgisistan (1), Kolumbien (2), Kongo (1), Kroatien (1), Kuba (3), Lettland (1), Libanon (3), Libysch-Arabische Dschamahirija (1), Litauen (2), Madagaskar (1), Malta (1), Marokko (44), Mazedonien ( 5), Mexiko (7), Montenegro (1), Niederlande (6), Nigeria (7), Österreich (2), Pakistan (1), Peru (3), Philippinen (5), Polen (27), Portugal (1), Republik Korea (2), Republik Kosovo (22), Rumänien (9), Russische Föderation (16), Schweiz (1), Serbien (5), Simbabwe (1), Slowenien (2), Somalia (2), Spanien (2), Sri Lanka (5), Südafrika (1), Syrien (17), Thailand (2), Tunesien (2), Türkei (184), Ukraine (18), Ungarn (4), Vietnam (1). Mit 114 Personen waren die meisten der Eingebürgerten in Sankt Augustin wohnhaft, mit deutlichem Abstand folgten die Wohnsitzkommunen Siegburg (73 Personen), Bornheim (62 Personen), Niederkassel (58 Personen), Hennef (43 Personen), Königswinter (43 Personen), Meckenheim (42 Personen), Eitorf (37 Personen), Alfter (36 Personen), Wachtberg (28 Personen), Rheinbach (23 Personen), Bad Honnef (17 Personen), Lohmar (15 Personen), Windeck ( 13 Personen), Swisttal (12 Personen), Neunkirchen-Seelscheid (8 Personen), Ruppichteroth (7 Personen) und Much (5 Personen). Bei Interesse für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit als Voraussetzung für die Ausstellung eines deutschen Personalausweises und deutschen Reisepasses, gibt es Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen und zum genauen Ablauf eines Einbürgerungsverfahrens im Internet auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de/cms100/buergerservice/aemter/amt32/artikel/09274/. Eine persönliche Beratung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Personenstands- und Staatsangehörigkeitswesens ist grundsätzlich montags in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 16.30 Uhr möglich. Für eine ganz individuelle Beratung sollte zuvor mit der zuständigen Sachbearbeiterin beziehungsweise dem zuständigen Sachbearbeiter fernmündlich ein Termin außerhalb der allgemeinen Sprechzeiten vereinbart werden. Dies ist unter nachfolgenden Telefonnummern möglich: (0 22 41) 13 22 93 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben A + B; (0 22 41) 13 34 34 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben C+ D + E + G; (0 22 41) 13 30 29 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben K + L + M; (0 22 41) 13 26 85 für Familiennamen mit den Buchstaben J + N + O + P + Q +R + Sch + St + Y; (0 22 41) 13 26 63 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben F + S + U + V; (0 22 41) 13 30 34 für Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben H + I + T + W + X + Z.

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreis

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Dauerauftrag 2026
Essen auf Rädern
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Koblenz blüht
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Rund ums Haus
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Unterstützeranzeige
Empfohlene Artikel
Ab 03.04.: Altstadt von Bonn wird gesperrt
156

Bonn. Im Laufe des Osterwochenendes wird es voraussichtlich so weit sein: Die städtischen Baumfachleute rechnen damit, dass die Kirschblüte in der Bonner Altstadt in den nächsten Tagen ihre volle Pracht entfalten wird. Trotz des kühlen Wetters sind bereits jetzt rund 60 Prozent der Knospen geöffnet und locken die ersten Schaulustigen in die Altstadt. Die Straßensperrungen starten wie angekündigt an Karfreitag, 3. April 2026, ab 14 Uhr.

Weiterlesen

Symbolbild.  Foto: pixabay.com
68

Bonn. In der Nacht zum Mittwoch (01.04.2026), um 00:06 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Zimmerband im 1. Obergeschoss einer Notunterkunft auf der Sebastianstraße in Bonn-Endenich alarmiert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Verkehrssituation an der Aloisius-Grundschule stresst die Anwohnerschaft. Foto: ROB
2268

Immer wieder kommt es zu kritischen „Manövern“: Auch die Stadtverwaltung sieht zunehmende Belastung:

HeimatCheck: Ahrweiler: Eltern-Taxis stressen alle

Ahrweiler. Seit mehreren Jahren steht die Aloisius-Grundschule vor einer wachsenden Herausforderung: dem zunehmenden Verkehrsaufkommen durch sogenannte „Elterntaxis“. Leser von BLICK aktuell berichten, dass sich die Situation trotz wiederholter Hinweise und Appelle bislang nicht verbessert habe. Insbesondere zu den morgendlichen Bringzeiten sowie am Mittag beim Abholen der Kinder kommt es regelmäßig zu kritischen Verkehrssituationen rund um das Schulgelände.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: Adobe Stock
132

Bonn. Am kommenden Samstag (04.04.2026) findet in Beuel und in der Bonner Innenstadt der „Bonner Ostermarsch 2026“ statt. Zu dieser Friedensdemonstration erwarten die Veranstalter rund 500 Teilnehmende. Die Versammlung beginnt um 13:00 Uhr auf dem Mirecourtplatz am Beueler Rheinufer. Von dort aus ist folgender Aufzugsweg vorgesehen:

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Dauerauftrag Imageanzeige
Kreishandwerkerschaft
Innovatives rund um Andernach
Imageanzeige Dauerauftrag 04/2026
Schulze Klima -Image
Ostergruß
Osterangebot
fit für`s Alter?
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Pool
PR-Anzeige
Titelanzeige
Anzeige Lange Samstage
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Stellenanzeige