Forderung des BUND Koblenz
Mehr Schutz für Schmetterlinge und Bienen
Koblenz. Fabian Fritzer hat viele Freunde und Bekannte. Die meisten haben sechs Beine. Es sind also Insekten. Fritzer ist eigentlich ein ganz sachlicher Informatiker, aber in seiner Freizeit spürt er in Mosel-Weinbergen dem seltenen Apollo-Falter nach, stakst vorsichtig durch Blühwiesen und fotografiert Heuschrecken oder entzündet mitten in der kühlen Sommernacht eine Locklampe für Nachtfalter.
Was er dann hinterher stolz auf Fotos oder Filmchen präsentieren kann, hat exotische Namen: Brombeer-Perlmuttfalter, Wolfsmilchschwärmer, Langhornmotte oder Totenkopf-Schwebfliege. Diese und viele andere Insekten gab es kürzlich im Koblenzer BUND-Büro beim Insektenkino im Rahmen des locker bis informativen BUNDten Thementisch zu sehen.
Asiatische Marienkäfer bei der Paarung, Apollofalter bei der Eiablage am Schieferfels, Schillerfalter genüsslich an Hundekot rüsselnd oder Raupen bei der schweren Arbeit der Verpuppung. Alle Zuschauer waren sichtlich beeindruckt von den Besonderheiten dieser Mini-„Monster“, die meist viel harmloser sind, als sie tun. Die Totenkopf-Schwebfliege hat zwar ein gefährliches Aussehen und einen entsprechenden Namen, aber sie ahmt lediglich eine Wespe nach, stechen kann sie nicht. Auch Gelb-schwarz soll Feinde abschrecken, was jemand zu einem spaßigen Zwischenruf „wie Borussia Dortmund“ veranlasste. Fabian Fritzer ist seit vielen Jahren aktiv in der Naturschutzarbeit und bietet Kindergruppen und Schulworkshops an. Die BUND-Kreisgruppe hat angesichts des drastischen Insektensterbens ihre Arbeit hier verstärkt. Neben dem Moselweißer Schul- und Bienengarten führt eine Insekten-AG vielfältige Aktivitäten zum Mitmachen durch: Sie baut Nisthilfen und säht Blühpflanzen oder informiert mit praktischen Tipps, z.B. demnächst auch wieder beim Erdbeerfest der Moselweißer Hobbygärtner. „Auch die Stadt Koblenz muss auf ihren öffentlichen Flächen mehr für die Insekten und biologische Vielfalt tun und ihren Maßnahmenkatalog zügig umsetzen“, fordert der BUND-Vorsitzende Egbert Bialk: „Die Flächenversiegelung muss aufhören, Glyphosat und Pestizide haben in unserer Stadt nichts zu suchen. Auch in Privatgärten ist das Gift für unsere Bienen und Schmetterlinge!“
Interessenten und Infos: Regionalbüro Koblenz, Tel (02 61) 9 73 45 39, E-Mail regionalbuero-koblenz@t-online.de.
Pressemitteilung des
BUND Koblenz
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