Allgemeine Berichte | 08.11.2023

ADFC Rheinbach

Mehr Sicherheit für Radfahrer in der Bahnhofstraße

Auch an der engsten Stelle in der Bahnhofstraße passen Auto und Radfahrer nebeneinander. Ein Wegfall von Parkplätzen ist bei gegenseitiger Rücksichtnahme nicht unbedingt erforderlich. Fotos: ADFC Rheinbach

Rheinbach. Große Fahrradpiktogramme mit Richtungspfeilen in der Bahnhofstraße gegen die Einbahnstraße zeigen dem Autoverkehr nun, dass mit Radverkehr in beide Richtungen zu rechnen ist. Damit nutzt die Stadtverwaltung eine Möglichkeit zur Förderung des Radverkehrs, die es erst seit Januar gibt.

Bei Piktogrammketten handelt es sich um alleinstehende Radverkehr-Sinnbilder, die im Bereich des rechten Fahrbahnrands öffentlicher Straßen aufgebracht werden, um den Kraftfahrzeugverkehr in besonderen Einzelfällen auf das Vorhandensein und die besondere Schutzbedürftigkeit des Radverkehrs hinzuweisen. Piktogrammketten zielen hauptsächlich darauf ab, die Verkehrssicherheit des Radverkehrs und das subjektive Sicherheitsgefühl der Radfahrenden zu verbessern.

„In der Bahnhofstraße sind die neu angebrachten Fahrradsymbole besonders sinnvoll, weil die Bahnhofstraße Teil des geplanten Radroutenrings ist und somit eine hohe Netzbedeutung für den Radverkehr in Rheinbach hat. In der Bahnhofstraße sind gesonderte Radverkehrsanlagen aufgrund geringer Straßenbreite nicht umsetzbar, deshalb ist die Piktogrammkette hier das richtige Mittel, um dem Autoverkehr klar zu machen, dass ihnen Radfahrer entgegenkommen können und den Radfahrern so objektiv mehr Sicherheit zu verschaffen und zugleich das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern“ erläutert Dr. Stefanie Muth vom ADFC Rheinbach.

Was in der Bahnhofstraße jetzt noch fehlt, ist die Abbiegefurt in die Bahnhofstraße in der Straße Vor dem Dreeser Tor vor dem Zebrastreifen. Aktuell ist der Übergang vom Kreisverkehr in die Bahnhofsstraße als Radfahrer nicht regelkonform zu erreichen. Der ADFC fordert, dass die seit 2021 geplante Abbiegefurt jetzt schnell markiert wird.

Der ADFC begrüßt die Anbringung der Piktogrammkette sehr. Er hat die Initiative zur Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs in der Bahnhofstraße durch die Reinigung von Schildern unterstützt. Die Schilder, die dem Autoverkehr zu Beginn der Einbahnstraße anzeigen, dass in der Einbahnstraße Radverkehr in beide Richtungen zulässig ist, waren links wie rechts der Straße mit Aufklebern beklebt. Nach der Entfernung der Aufkleber sind sie wieder klar und deutlich zu erkennen.

„Jetzt gehören die Zeiten der Vergangenheit an, in denen Autofahrer glaubten, Radfahrer hätten in Gegenrichtung in der Bahnhofstraße als Einbahnstraße nichts zu suchen und dies durch ihre Fahrweise und auch in Worten zum Ausdruck brachten“ hofft Georg Wilmers, der Leiter der Verkehrsplanungsgruppe des ADFC Rheinbach. „Letztes Jahr hat mich sogar die Polizei angehalten, weil sie meinte, ich würde verkehrswidrig mit dem Fahrrad gegen die Einbahnstraße fahren“ berichtet Wilmers, „das kann jetzt nicht mehr passieren, auch wenn die Polizisten ortsfremd sind, denn klar erkennbare Schilder und die Fahrradsymbole mit Pfeilen auf der Fahrbahn lassen keinen Zweifel aufkommen, das Radfahren in der Bahnhofstraße in beide Richtungen erlaubt und gewollt ist.“

Pressemitteilung

ADFC Rheinbach

Georg Wilmers vom ADFC präsentiert das von Aufklebern befreite Schild, das jetzt wieder klar und deutlich erkennbar ist. Rechts unten im Bild das Schild vor der Reinigung.

Georg Wilmers vom ADFC präsentiert das von Aufklebern befreite Schild, das jetzt wieder klar und deutlich erkennbar ist. Rechts unten im Bild das Schild vor der Reinigung.

Auch an der engsten Stelle in der Bahnhofstraße passen Auto und Radfahrer nebeneinander. Ein Wegfall von Parkplätzen ist bei gegenseitiger Rücksichtnahme nicht unbedingt erforderlich. Fotos: ADFC Rheinbach

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