Neue Schulstraßen in Rheinbach
Mehr Sicherheit für Schulkinder
Rheinbach. Der Sürster Weg und die Schumannstraße in Rheinbach werden ab dem 18. September temporär zu „Schulstraßen“. Dies bedeutet, dass die Straßen während der Bring- und Holzeiten im Umfeld der Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg für den Kfz-Verkehr gesperrt sind, um die Sicherheit der Schulkinder zu erhöhen. Ziel dieser Maßnahme ist es, insbesondere jüngeren Kindern einen sicheren Schulweg zu ermöglichen und ihre Selbständigkeit zu fördern. Der tägliche Fußweg oder die Fahrt mit dem Fahrrad zur Schule bieten eine wertvolle Gelegenheit, den sicheren Umgang im Straßenverkehr zu üben.
Häufig wird beobachtet, dass Eltern ihre Kinder mit dem Auto direkt bis zum Schulgebäude bringen oder dort abholen, was zu gefährlichen Situationen führt, wenn sich der Kfz-Verkehr mit den zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommenden Schulkindern vermischt. Um dies zu verhindern, hat die Stadt Rheinbach in Abstimmung mit der Polizei, dem Ordnungsamt und der Schulleitung beschlossen, den Sürster Weg und die Schumannstraße probeweise für ein Jahr als „Schulstraßen“ auszuweisen.
Die Sperrzeiten gelten montags bis freitags von 7:15 bis 8:00 Uhr sowie von 12:20 bis 12:50 Uhr. In den Schulferien ist die Regelung ausgesetzt. Zur Markierung werden an den Einmündungen der Straßen Verkehrsschilder mit dem Verbot für Kraftfahrzeuge und entsprechenden zeitlichen Beschränkungen angebracht. Eine Ausnahmegenehmigung erhalten Anwohnende der betroffenen Straßen (Sürster Weg, Linckeweg, Schumannstraße und Offenbachstraße), sodass sie auch während der Sperrzeiten ihre Häuser erreichen können.
Für Rettungsdienste, den öffentlichen Nahverkehr, Entsorgungsunternehmen, Pflegedienste und den Lieferverkehr bleibt die Zufahrt jederzeit möglich. Zusätzlich wird in der Brahmsstraße zwischen der Einmündung Sürster Weg und Schumannstraße eine Hol- und Bringzone eingerichtet, in der Eltern ihre Kinder absetzen können, sodass diese den restlichen Weg zur Schule zu Fuß zurücklegen.BA
