Chor „TON in TON“ begeisterte im Kapuzinerkloster
Mehr als 200 Besucher kamen zum Gründungskonzert
Cochem. Mehr als 200 erwartungsfreudige Besucher drängten sich im Pater-Martin-Saal des Kapuzinerklosters, als am vergangenen Sonntag das Gründungskonzert des Chores „TON in TON“ im Fokus des Interesses stand. Als „Young Voices“ in die Jahre gekommen und aufgrund des Namens bei Auftritten oftmals belächelt, stand im vergangenen Jahr nach einer gemeinsamen Absprache die Gründungsversammlung für die Aufstellung eines neuen Chors ins Haus. Zu diesem Zeitpunkt zählte man noch 12 aktive Sängerinnen, die sich in den kommenden Monaten der mühevollen Aufgabe „Mitgliederwerbung“ stellten. Dies mit großem Erfolg, denn heute kann der neue Chor „TON in TON“ auf 22 aktive Sängerinnen stolz sein. Die eröffneten das Gründungskonzert unter der Leitung von Inge Lönartz mit „Evening Rise“, einem traditionellen indianischen Lied nach Christian Bollmann. In der Folge präsentierten die Bühnenakteure einen traumhaft interpretierten Kanon unter dem Titel „Schläft ein Lied in allen Dingen (Jürgen Golle u. Joseph v. Eichendorff). Nach dem Lied „Schwesterlein, wann geh´n wir nach Haus`“ (Johannes Brahms u. Wilhelm v. Zuccalmaglio) machten die Damen Platz für die Gäste vom Männergesangverein Ediger mit ihrer Chorleiterin Eugenia Buhling. Doch bevor diese ihre kräftigen Stimmen erhoben, war es Jungpianist Dominik Haag, der auf dem Kapuziner-Flügel mit der Sonate C-Dur, KV 330, 1. Satz Allegro moderato von Wolfgang Amadeus Mozart das Publikum begeisterte. Im Anschluss erfreuten dann die Herren aus Ediger mit „Hinterm Horizont“ (Lindenberg), „Wochenend` und Sonnenschein“ (Charles Amberg), „La Montanara“ (Luigi Pigarelli) und einem Potpourri verschiedener Interpreten. Nach einer Pause waren es dann die Aktiven des Hambucher Chors „TonArt“ die als zweiter Gästechor mit fünf Ohrwürmern verwöhnten. In diesem Zusammenhang brachten sie den „Logical Song“ (Roger Hodgson), „You make me feel brand new“ (Thom Bell), „Adiemus“ (Karl Jenkins), „Dirait-on“ (Morton Lauridsen) und Celebration (Ronald Bell) zu Gehör. Nachdem Dominik Haag noch einmal mit der Sonate C-Dur, KV 330, 2. Satz Andante cantabile die Konzertbesucher erfreut hatte, waren es die Gastgeberinnen von TON in TON, die mit „Bridge over troubled water“ (Paul Simon), „Aquarius“ (Stefan Kalmer u. Jürgen Moser) sowie „Blue Moon“ (Lorenz Hart) ein treffliches Finale boten. TE
Jungpianist Dominik Haag begeisterte mit virtuosem Spiel auf dem Konzertflügel des Kapuzinerklosters.
