Datenschutzworkshop an der IGS Remagen
Mehr als ein Beitrag zur Medienkompetenz
Schüler wirken als Multiplikatoren und geben Wissen weiter
Remagen. Während landauf, landab über den Digitalpakt Schule und dessen zögerliche Umsetzung geklagt wird, wird digitale Bildung an der IGS Remagen schon seit Schulgründung großgeschrieben. Gerade absolvierten die Schüler der Jahrgangsstufe 7 den Datenschutzworkshop des Landes Rheinland Pfalz, der durch den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfD RLP) initiiert und als Kooperationsangebot an Schulen existiert. Seit Gründung der Schule 2013 ist dieser Workshop fest im Medienprogramm verankert, weiß Sandra Rosa, Didaktische Koordinatorin und Mitverantwortliche für das Präventionskonzept der Schule. Dabei steht einen Vormittag alles rund ums Thema Sicherheit im Netz im Mittelpunkt: „Wie funktionieren eigentlich die großen sozialen Medien? Welche Praxistipps für meinen eigenen Umgang mit Smartphone und Computer kann ich mitnehmen und umsetzen?“
Erstaunt stellten die Schüler fest, wie viele Datenspuren man täglich im Internet hinterlässt. Und dieses Wissen ist umso wichtiger, da das Internet bekanntlich nichts vergisst. Besonders werden ihnen neben der Präsentation des Referenten Ruben Kühner und eindrücklichen Videos die Ergebnisse ihrer eigenen Internetrecherche an den Laptops in Erinnerung bleiben: Kostenlose Apps sind nicht so kostenlos, wie sie erscheinen; Facebook steckt hinter vielen sozialen Medien und sammelt so die Daten einer atemberaubenden Zahl von Menschen. Somit lieferte der Workshop nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Medienkompetenz der Schüler. Sie wirken auch als Multiplikatoren in ihren Familien und Freundeskreisen. Fest steht, Datenschutz geht uns alle an.
