Gemeinde der Zeugen Jehovas in Meckenheim
„Mehrsprachigkeit fördern“
Jehovas Zeugen stellen sich der Herausforderung
Meckenheim. Ob global oder lokal - 2015 war das Jahr der Flüchtlinge, der Konflikte und des Terrors. Ein bewegtes Jahr, dessen Folgen noch weit in die Zukunft reichen werden. Auch in Meckenheim/Rheinbach reagieren Jehovas Zeugen auf diese Entwicklung, indem sie anderen helfen, die Bibel zu verstehen. Deshalb wird für die Bibellehrer Mehrsprachigkeit immer wichtiger. Aktuell wird innerhalb der Meckenheimer Gemeinde neben deutsch auch englisch, französisch, italienisch, finnisch, türkisch, schweizerdeutsch, portugiesisch, polnisch, russisch sowie neun verschiedene afrikanische Sprachen gesprochen. Somit ist es den Zeugen möglich, sich mit vielen Menschen in ihrer Muttersprache zu unterhalten. Neben speziellen Sprachkursen (Blick aktuell berichtete) sowie Apps hilft vor allem die Website www.jw.org , auf der Print-, Audio- und Videodateien in mehr als 700 Sprachen zum Download angeboten werden. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Zeugen rund um den Globus als Bibellehrer unterwegs. Allein in Deutschland wurden dabei mehr als 28,9 Millionen Stunden eingesetzt, was dazu führte, dass sich 2.647 Personen taufen ließen.
Kristina Bessot aus der Gemeinde Meckenheim beherrscht außer Deutsch auch Finnisch und Französisch. „Französisch ist für mich eine Fremdsprache, die ich gelernt habe, um Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen die Bibel näherzubringen. Personen in einer schwierigen Lage zu trösten und ihnen die wunderbare Hoffnung der Bibel und die darin enthaltenen Lebenshilfen zu vermitteln, gibt meinem Leben Zufriedenheit und ist eine Bereicherung, die ich für nichts eintauschen möchte.“ Rita Turnu besucht Mitmenschen aus ihrer Heimat Italien. „Das ist so schön, wenn man sieht, wie die Augen leuchten, weil jemand die Möglichkeit hat, sich in seiner Muttersprache auszutauschen. Es ist viel schneller ein vertrautes Verhältnis aufgebaut. Italiener sind sehr gastfreundlich und somit hatte ich schon oft die Möglichkeit, bei einer Tasse Espresso über unseren großartigen Schöpfer und sein Vorhaben zu sprechen. Ich betrachte das Predigen in meiner Muttersprache als ein besonderes Privileg und habe viel Freude dabei.“ Nähere Informationen sowie die Zeiten der Zusammenkünfte im Königreichssaal an der Kalkofenstraße unter www.jw.org.
