Allgemeine Berichte | 28.02.2020

Caritasverband spendet Auto zur Unterstützung von armen Menschen und Straßenkindern in der rumänischen Hauptstadt

„Meine Motivation sind die Straßenkinder und armen Familien in Bukarest“

Strahlende Gesichter bei der Fahrzeugübergabe (v.l.): Pfarrer Dr. Ion Riba, Dr. Francisc Ungureanu, Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld, Werner Westinger und Verwaltungsleiter Thomas Fislage.

Region/Bukarest. Bereits seit mehr als drei Jahrzehnten gibt es eine enge Verbindung zwischen dem Caritasverband Koblenz, dem Dekanat Andernach-Bassenheim und dem Erzbistum Bukarest. Treibende Kraft war und ist Werner Westinger aus Weißenthurm, der kürzlich für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement mit der Bistumsmedaille geehrt wurde.

Regelmäßige Hilfstransporte

Regelmäßig machten sich Hilfstransporte auf den Weg nach Rumänien, um die Ärmsten der Armen zu unterstützen. Lebensmittel, Medikamente und Kleiderspenden waren es anfangs. Später wurden Kühlschränke, Waschmaschinen, Rollstühle, ausgemusterte Schultafeln, Tische, Stühle, ja sogar ein halber Chemieraum auf die 2.000 Kilometer lange Strecke gebracht. Eine ausrangierte Orgel, nebst Altar, Ambo und Tabernakel, 800 gespendete Heizkörper mit neuer Heizungsanlage und sogar eine ganze Zahnarztpraxis fanden ebenfalls ihren Weg nach Bukarest.

Das Erzbistum Bukarest war dabei immer ein verlässlicher Partner. Insbesondere selbstlose Ordensschwestern leben geliebte Nächstenliebe, kümmern sich besonders um die Straßenkinder in Bukarest. Kürzlich übergaben Vertreter des Caritasverbandes Koblenz eine ganz besondere Spende an Pfarrer Dr. Francisc Ungureanu und Pfarrer Dr. Ion Riba aus dem Erzbistum Bukarest. Die beiden Geistlichen nahmen ein Fahrzeug in Empfang, das zuvor für die Caritas-Sozialstation unterwegs war. Der „neue“ Renault Twingo kam bereits einen Tag später in Bukarest an und ist seitdem im Dauereinsatz für soziale und karitative Aktivitäten: Besuche bei armen Familien und Schülern, Verteilung von Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten, Schulbedarf, Unterstützung von Straßenkindern, Lieferungen für die Schulkantine.

„Meine Motivation sind die Straßenkinder und armen Familien in Bukarest. Hier direkt und unbürokratisch unterstützen zu können, macht mich selbst und die vielen mithelfenden Menschen froh“, beschreibt Werner Westinger die Gründe seines Engagements. „Mir ist es ein Herzensanliegen, die Ordensschwester Alfonsa sowie Pfarrer Riba zu erwähnen, die in Bukarest in beachtlicher Weise soziale und pädagogische Arbeit leisten.“

Pressemitteilung

Caritasverband Koblenz e.V.

Gelebte Nächstenliebe: Der Weißenthurmer Werner Westinger und Schwester Alfonsa unterstützen Straßenkinder in der rumänsicher Hauptstadt.

Gelebte Nächstenliebe: Der Weißenthurmer Werner Westinger und Schwester Alfonsa unterstützen Straßenkinder in der rumänsicher Hauptstadt.

Strahlende Gesichter vor dem frisch polierten Fahrzeug: Pfarrer Dr. Ion Riba und Schwester Alfonsa freuen sich über die großartige Unterstützung.

Strahlende Gesichter vor dem frisch polierten Fahrzeug: Pfarrer Dr. Ion Riba und Schwester Alfonsa freuen sich über die großartige Unterstützung.

Strahlende Gesichter bei der Fahrzeugübergabe (v.l.): Pfarrer Dr. Ion Riba, Dr. Francisc Ungureanu, Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld, Werner Westinger und Verwaltungsleiter Thomas Fislage.

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