Allgemeine Berichte | 26.04.2019

Bündnis Westerwald Nazifrei spendet an „Solidarity At Sea“

„Menschenleben zu retten ist humanistische Verpflichtung“

Am 15. Juni findet der nächste „NoBordersCup“ statt

Die Organisatoren freuen sich, den Erlös des Fußballturniers „NoBordersCup“ an das Kollektiv „Solidarity At Sea“ spenden zu können.Foto: privat

Westerwaldkreis. Mehr als 150 Besucher und zehn Fußball-Teams beteiligten sich im Sommer 2018 am ersten antirassistischen Fußballturnier „NoBordersCup“ in Giesenhausen. Ein Teil der Einnahmen fließt nun an das 2018 gegründete Kollektiv „Solidarity At Sea“.

Die Gründung dieser juristischen Selbsthilfeorganisation wurde notwendig, da für Besatzungsmitglieder des Seenotrettungsschiffes IUVENTA im Zuge des Rechtsrucks in Italien ein politisch motivierter Schauprozess droht. Zwischen Juli 2016 und August 2017 war das Schiff als Teil der zivilen Seenotrettungsflotte im zentralen Mittelmeer vor der Küste Libyens im Einsatz und rettete in diesem Zeitraum rund 14.000 Menschen aus Seenot.

„Erst offenbart Europa seinen moralischen Bankrott, indem es das Mittelmeer sehenden Auges zum Massengrab verkommen lässt und nun sollen diejenigen, die aus tiefster humanistischer Überzeugung Menschenleben retten, kriminalisiert werden. Darum freuen wir uns umso mehr, die von Repression betroffenen Crew-Mitlgieder mit einer kleinen Spende unterstützen zu können“, betonen die Organisatoren des Bündnis Westerwald Nazifrei.

Bereits am 15. Juni wird beim NoBordersCup wieder gegen den Rechtsruck gekickt. Zum diesjährigen Rahmenprogramm auf dem Sportplatz in Hirtscheid wird es zeitnah weitere Informationen geben. Pressemitteilung

Bündnis Westerwald Nazifrei

Die Organisatoren freuen sich, den Erlös des Fußballturniers „NoBordersCup“ an das Kollektiv „Solidarity At Sea“ spenden zu können.Foto: privat

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