Merseburg bezaubert Plaidter Gartenfreunde
Plaidt. Unverständlich die Begriffe, die Namen von Wotan, Baldur und Friia, von Sunna, Sinhtgunt und Volla, unzugänglich die Beschwörungen, die magischen Gesten und Riten für uns heutzutage. Werden aber die „Merseburger Zaubersprüche“ exakt in der Klangfülle althochdeutscher Sprache vorgetragen und dazu mit Gesten gekonnt untermalt, fesseln und faszinieren sie in der richtigen Umgebung auch heute noch. Ilka Biemann als Gästeführerin wusste im Merseburger Schloss mehr davon vorzutragen, so auch singend die Ballade von der „Rabensage“, während zwei der großen Vögel in ihrer Voliere zuzuhören schienen und die Gäste aus Plaidt aufmerksam beäugten.
Erlebnisreich endete der erste Tag der Jahresfahrt der Plaidter Gartenfreunde, nachdem sie im „Hotel Radisson blue“ bestens Unterkunft bezogen hatten. Dann ging es am zweiten Tag nach Bad Dürrenberg zur Landesgartenschau Sachsen-Anhalts, alles in strahlendem Sonnenschein und trotz der fast 500 km Entfernung von Plaidt ein sehenswertes Ziel für alle Natur- und Parkanlagen-gestalter, vielleicht etwas weniger farbig als andere Schauen, dafür aber mit herrlichen Aussichten über die Saale und das umliegende Land.
Den Tag danach dann Leipzig, zu wenig, um alles zu sehen, aber genug, um einen richtigen Eindruck von der „grünen Stadt“ zu bekommen. So beeindruckend die Geschäftigkeit dieser Großstadt trotz der Sommerhitze, so eindrücklich der Besuch in der Nikolaikirche und genau hier der Besuch im Kirchencafé. Im Gespräch versicherten die ehrenamtlichen Gastgeberinnen, dass bereits seit 1982 jeden Montag die „Friedensgebete“ stattfinden, deren dramatischer Höhepunkt im Herbst 1989 zum Fall der Berliner Mauer führte. Als Glücksgriff hat sich Frau Zemme erwiesen, die als kompetente Leiterin das Interesse der großen Gruppe bereits im Bus weckte und dann bei der Stadtführung nur noch andeuten musste, was zu sehen und zu beachten war. Schließlich wurde die Altstadt zu Fuß erkundet, und immer wieder gab es Hinweise auf besondere Häuser und Gebäude aus früheren Jahrhunderten.
Am Tag der Rückreise ein weiteres Stadt-Erlebnis: Naumburg!
Die Regenschauer ließen zwar eine genaue Erkundung nicht zu; in der Stadtkirche St. Wenzel waren die Besucher dann im Trockenen und konnten ein halbstündiges Konzert bei „OrgelpunktZwölf“ genau die Tonwelten auf der Hildebrandt-“Bach“-Orgel erleben, die Johann Sebastian Bach selbst mit konzipiert hat.
Am späten Nachmittag noch ein Anlanden in Gießen im „Bootshaus“ direkt an der Lahn, um danach frisch gestärkt die Heimfahrt bei strahlendem Sonnenschein zu genießen.
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