Allgemeine Berichte | 13.09.2018

Staatsanwaltschaft ermittelt die Hintergründe der Gewalttat

Messerangriff unter LKW-Fahrern

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 50-jährigen LKW-Fahrer wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung an einem 49-jährigen LKW-Fahrer

Das Fahrzeug des Geschädigten steht auf der Fahrbahn, nachdem dieser in Folge seiner schweren Verletzung zusammengebrochen sein soll. WinklerTV

Ransbach-Baumbach. Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung ein Ermittlungsverfahren gegen einen 50 Jahre alten LKW-Fahrer. Ihm wird zur Last gelegt, in der Nacht zum 13. September in Ransbach-Baumbach einen 49-jährigen LKW-Fahrer nach einem Streit mit einem Messer angegriffen zu haben. Hierdurch wurde der Geschädigte erheblich verletzt, wenngleich Lebensgefahr nicht bestand.

Der Geschädigte soll sich nach der Tat noch zu seinem LKW begeben und diesen noch wenige Meter bewegt haben, bevor er zusammengebrochen sein soll und das Fahrzeug mittig auf der Fahrbahn stehen blieb.

Der Beschuldigte wurde noch am Tatort durch Beamte der Polizeiinspektion Montabaur vorläufig festgenommen und soll der zuständigen Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz vorgeführt werden. Er bestreitet die Tat.

Über deren Motiv oder Hintergründe liegen den Strafverfolgungsbehörden derzeit keine belastbaren Informationen vor. Sie werden erst ermittelt werden müssen. Insbesondere werden zunächst sichergestellte Gegenstände und Tatspuren auszuwerten und rechtsmedizinische Gutachten einzuholen sein.

Pressemitteilung

der Staatsanwaltschaft Koblenz

Das Fahrzeug des Geschädigten steht auf der Fahrbahn, nachdem dieser in Folge seiner schweren Verletzung zusammengebrochen sein soll. Foto: WinklerTV

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