Allgemeine Berichte | 15.01.2018

Etwa 100 kfd-Frauen trafen sich zum Weltfriedensgebet 2018 in Maria Laach

Migranten und Geflüchtete – Menschen auf der Suche nach Frieden

Auf dem Kirchenvorplatz warteten schon zahlreiche Frauen. privat

Maria Laach/Region. Es ist inzwischen zu einer guten Tradition geworden, dass die kfd-Frauen aus dem Dekanat Mayen-Mendig am Anfang eines jeden Jahres in Maria Laach zum Gebet für den Frieden zusammenkommen. Ein Teil der Frauen pilgerte wieder den Fußweg vom Naturfreundehaus zur Abteikirche, wo sich schon zahlreiche Frauen zum Wortgottesdienst eingefunden hatten.

Dieser stand unter dem von Papst Franziskus formulierten Leitgedanken: „Migranten und Geflüchtete – Menschen auf der Suche nach Frieden“. Ausgehend von der Aussage aus dem Mathäus-Evangelium: „Was ihr für eine meine geringsten Schwestern oder für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ regten die Texte dazu an, die Verantwortung als Christen in der Nachfolge Jesu auch darin zu sehen, geflüchteten Menschen auf der Suche nach Frieden und besseren Lebensgrundlagen im Rahmen unserer Möglichkeiten beizustehen und gegen gruppenbezogenen menschenfeindliche Vorurteile anzugehen.

Papst Franziskus sagt dazu: „Alle, die – vielleicht zu politischen Zwecken – Angst gegenüber Migranten schüren, säen Gewalt, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, anstatt Frieden aufzubauen. Das gibt allen, denen der Schutz eines jeden Menschen am Herzen liegt, Anlass zu großer Sorge.“

Mit der Kollekte von 405 Euro wird das Projekt Rojava in Nordsyrien unterstützt. Das Ziel dieser Initiative ist es, die Lebenssituation von Frauen und Kindern in dieser Kriegsregion durch Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen nachhaltig zu verbessern.

Beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken im Seehotel gab es noch Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Die Fußpilger hielten eine Meditation am Bildstock im Laacher Wald.

Die Fußpilger hielten eine Meditation am Bildstock im Laacher Wald.

Das gemeinsame Kaffeetrinken im Hotel bot Gelegenheit zu Gespräch und Gedankenaustausch.

Das gemeinsame Kaffeetrinken im Hotel bot Gelegenheit zu Gespräch und Gedankenaustausch.

Auf dem Kirchenvorplatz warteten schon zahlreiche Frauen. Fotos: privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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