Allgemeine Berichte | 11.03.2026

Minister Sven Teuber zu Gast am GiK

Bildungsminister Sven Teuber besuchte das Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen.

Höhr-Grenzhausen.Hohen Besuch konnte das Gymnasium im Kannenbäckerland begrüßen: Bildungsminister Sven Teuber hatte sich für einen Schulbesuch angekündigt und nahm sich 90 Minuten Zeit für einen Schulrundgang und Gespräche mit Schulleiter Nino Breitbach, der Schülervertretung, der Schulleitung und dem Örtlichen Personalrat.

Teuber zeigte sich beeindruckt von der Ausstattung der Schule, was Achim Gläser, der als zuständiger Abteilungsleiter in der Kreisverwaltung ebenfalls vor Ort war, sehr erfreut zur Kenntnis nahm. Insbesondere das neu gestaltete Außengelände, das demnächst noch um ein Lehrschwimmbecken erweitert wird, imponierte dem Minister sichtlich.

Auch freute er sich zu hören, dass die Schule eine gute Versorgung mit qualifizierten Lehrkräften aufweist und zudem das Thema „Gewalt in der Schule“ hier keine Rolle spielt. Stabile Anmeldezahlen sowie die große Akzeptanz des Schulkonzepts bei Eltern und Schüler/-innen unterstreichen diesen positiven Eindruck.

Die Schülervertretung hatte sich sehr gut auf das Gespräch vorbereitet und löcherte den Minister mit Fragen, unter anderem zu den Möglichkeiten eines späteren Unterrichtsbeginns, dem Einsatz von KI, der Bedeutung von mentaler Gesundheit in der Schule und der Notengebung im Sportunterricht. Teuber zeigte Verständnis für die Anliegen der Schüler/-innen, machte jedoch deutlich, dass bei solchen Fragen verschiedene Gesichtspunkte abzuwägen sind.

Er verwies z.B. auf die Rahmenbedingungen, unter denen die zeitliche Struktur eines Unterrichtstages steht, wie die notwendige morgendliche Versorgung jüngerer Schüler/-innen durch die Eltern und die Problematik für den Schülerbusverkehr. Bei der Frage zum Einsatz von KI stimmte er den Schüler/-innen zu, dass es notwendig ist, in der Schule auch zu lernen, wie man Hilfsmittel wie ChatGPT gewinnbringend und sinnvoll nutzen kann. Dazu gehört auch zu erkennen, wo die Grenzen von KI liegen und wofür es nicht geeignet ist.

Für das Gespräch mit Schulleitung und Personalrat hatte er eine erfreuliche Nachricht im Gepäck. Die im letzten Jahr von den Schulleitungen der G8GTS-Schulen angeregte Verbesserung bei der Wahl der naturwissenschaftlichen Fächer in der Oberstufe wird durchgeführt und gilt schon im kommenden Schuljahr.

Kritischen Fragen musste er sich bei der Gestaltung der Oberstufenlehrpläne, bei denen die Besonderheiten von G8GTS nicht immer beachtet werden und bei der Struktur des Referendariats stellen. Er zeigte Verständnis und sagte Verbesserungen im organisatorischen Bereich zu.

Doch auch Lob konnte er mit nach Mainz nehmen: Die Einführung von „fobizz“ als KI-Tool und „Klassengeld“ für die finanzielle Verwaltung von Klassenfahrten und anderen Unternehmungen wurden sehr begrüßt.

Auch wurde ausdrücklich gewürdigt, dass er sich die Zeit für diesen Schulbesuch genommen hat, um Informationen aus erster Hand zu erhalten – immerhin war es das erste Mal in der über 50jährigen Geschichte der Schule, dass ein Minister zu Besuch war.

Pressemitteilung Gymnasium im Kannenbäckerland

Gemeinsam mit Schulleitung und Personalrat machte Sven Teuber einen Rundgang durch das Gymnasium im Kannenbäckerland.

Gemeinsam mit Schulleitung und Personalrat machte Sven Teuber einen Rundgang durch das Gymnasium im Kannenbäckerland. Foto: GiK

Im Gespräch mit der Schulleitung und dem Personalrat hatte Sven Teuber erfreuliche Nachrichten: Die im vergangenen Jahr von den Schulleitungen der G8GTS-Schulen angeregte Verbesserung bei der Wahl der naturwissenschaftlichen Fächer in der Oberstufe gilt schon im kommenden Schuljahr.

Im Gespräch mit der Schulleitung und dem Personalrat hatte Sven Teuber erfreuliche Nachrichten: Die im vergangenen Jahr von den Schulleitungen der G8GTS-Schulen angeregte Verbesserung bei der Wahl der naturwissenschaftlichen Fächer in der Oberstufe gilt schon im kommenden Schuljahr. Foto: GiK

Bildungsminister Sven Teuber besuchte das Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen. Foto: GiK

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