Kleines Gotteshaus und Bildstöcke erhielten neuen Anstrich
„Missemer“ Hochkreuz-Kapelle auf der Höhe nach Kettig im neuen Glanz
Miesenheim. Schon seit 1848 steht diese barocke, aus Bruchsteinen gebaute Kapelle am Fußweg Richtung Kettig thronend auf einer Anhöhe. Sie war und ist das Ziel mancher Wanderer: innen, Pilger: innen oder Teilnehmer: innen von Prozessionen auf dem Kreuz- und Bittweg der „Sieben Fußfälle“. Wie an vielen historischen Gebäuden und Denkmälern nagen der Zahn der Zeit sowie die Witterung und werden unschön. Dies nahm Maler und Anstreicher Gerd Kaul zum Anlass, wie schon in 2007, noch einmal freiwillig und ehrenamtlich die Kapelle sowie auch die Stationen im neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Das am 27. Mai 2024 beginnende und über 7 Wochen dauernde Projekt wurde in weit über 200 Arbeitsstunden im Innen- bzw. Außenbereich der Hochkreuz-Kapelle lose Farbe entfernt, grundiert und zweimal mit Fassadenfarbe gestrichen. Die alte Beize auf die im Innern stehenden Bänke wurde bis zum blanken Holz abgeschliffen und mehrmals neu lasiert. Die im Innenbereich gemalten Ornamente, aus einem italienischen Schloss angelehnt, wurden sorgfältig mit Schablonen aufgetragen. In pastellfarbener Schrift kann man jetzt auch den Namen der „kleinen Kirche“ lesen. Ein Bildstock kann und wird erst bearbeitet, wenn die Drainage für Quell-, Grund- und Regenwasser im oberen Wegebereich wieder frei ist. Materiell wurde Kaul bei seinen Arbeiten seitens der Stadtverwaltung Andernach durch den Ortsteil - Budget finanziell unterstützt, seine freiwilligen Arbeitsstunden waren unentgeltlich. In der heutigen Zeit leisten Ehrenamtliche einen unverzichtbaren Dienst in Gesellschaft und Kirche. Der Ortsvorsteher Stefan Kneib und der Ortsbeirat möchten sich an dieser Stelle bei Gerd Kaul für seine geleistete Arbeit und investierte Zeit herzlich bedanken. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“.
Einer der neu hergerichteten Bildstöcke der „Sieben Fußfälle“. Foto: Gerd Kaul
Gerd Kaul in der fertiggestellten Missemer Hochkreuz-Kapelle. Der in Pastelltönen gestrichene Altarraum mit den "italienischen" Ornamenten sowie den neu lackierten Bänken der Kapelle ist ein echter Hingucker. Im Hintergrund der kleine Altar mit dem in Tirol angefertigten 1,40 m hohen Holzkreuz. Fotos: Manni Puth
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