Allgemeine Berichte | 21.06.2017

Traditioneller Jägerschlag der Kreisjägerschaft Ahrweiler

Mit Bravour das „Grüne Abitur“ bestanden

14 Jagdscheinanwärter haben nach fast zehnmonatiger Ausbildung erfolgreich ihre Prüfung abgelegt

Die stolzen Jungjäger mit ihrem Jägerbrief.privat

Ahrweiler. Am vergangenen Wochenende fand in Ahrweiler der traditionelle Jägerschlag der Kreisjägerschaft statt. Hier wurden zehn Jäger und vier Jägerinnen (Philip Beckers, Julian Brands, Melina Maria Helga Glahn, Markus Hostert, Andreas Kornmaier, Christopher Markus Leben, Werner Müller, Dr. Jörg Peters, Dennis Schaefer, Maria Schlak, Christian Justus Sebastian, Rolf Gottfried Weingärtner, Dr. Ute Gisela Eva Weiß, Sonja Winter) nach fast zehnmonatiger Ausbildung und der darauf folgenden Jägerprüfung gebührend gefeiert und in die Reihen der Kreisjägerschaft aufgenommen.

Zu den Gratulanten zählten Familienmitglieder und Freunde, der Obmann für junge Jäger, Lars Henscheid, und seine Stellvertreterin Birgit Gross – aber auch Mitglieder des Prüfungsausschusses, unter anderem der Kreisjagdmeister Dr. Stephan Schuck. Auch Thomas Güthe, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die „Jungjäger“ zu richten.

Theoretisches Wissen und praktische Erfahrung gesammelt

Während der letzten Monate mussten die angehenden Prüflinge theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen sammeln. Dieses wurde ihnen durch die Mentoren der Kreisjägerschaft (Stefan Zavelberg, Ralf Bockshecker, Andre Lüdenbach, Jürgen Kindgen, Nico Schulze, Frank Schlichting und Heinz Weber) mit großem Engagement vermittelt. So war es auch nicht verwunderlich, dass erneut sehr gute Abschlüsse in allen Ausbildungsfächern erzielt wurden: „Tierarten“ (mit Wildbiologie und Wildhege), „Jagdbetrieb“ (mit Wildschadensverhütung, Land- und Waldbau sowie dem Führen von Jagdhunden), „Behandlung des erlegten Wildes“ (unter besonderer Berücksichtigung der hygienisch erforderlichen Maßnahmen, Beurteilung der gesundheitlich unbedenklichen Beschaffenheit des Wildbrets, insbesondere auch hinsichtlich seiner Verwendung als Lebensmittel), „Jagdrecht“ sowie „Tier-, Natur- und Landschaftspflegerecht“.

Prüfungsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,0

Die Schießausbildung beinhaltete neben dem theoretischen Teil „Waffenkunde“ ebenfalls den sicheren Umgang mit Waffen und Munition. Sie fand sowohl auf dem Schießstand „Bengener Heide“ in Bad Neuenahr als auch in Schießkinos im näheren Umkreis statt. Zudem mussten alle Jagdscheinanwärter ein polizeiliches Führungszeugnis bei der Unteren Jagdbehörde vorlegen, welches Voraussetzung zur Zulassung der Prüfung ist.

Gesamt-Prüfungsbeste mit einem Notendurchschnitt von 1,0 wurde Dr. Ute Weiß. Den Titel „Brauchtumsbester“ erlangte Christopher Leben. Dass jagdliche Bräuche und Rituale nicht nur Gewohnheiten oder Verhaltensweisen sind, betonte der Mentor Ralf Bockshecker: „Hinter ihnen steht die Achtung und Ehrfurcht vor dem Lebewesen.“

Nächste Ausbildung beginnt im August

Um die verantwortungsvollen Aufgaben der Jägerschaft in der Natur und zum Wohle der wildlebenden Tiere zu untermalen, fand Peter Nettersheim (Obmann für das jagdliche Brauchtum) abschließend folgende Worte: „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild!“. Musikalisch begleitet wurde der schöne Abend von den Jagdhornbläserinnen und -bläsern aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Hocheifel.

Weitere Informationen zum „Grünen Abitur“ innerhalb der Kreisjägerschaft Ahrweiler finden sich unter www.jagd-aw.de. Die nächste Ausbildung beginnt im August 2017. Es stehen nur noch wenige freie Plätze zur Verfügung.

Die stolzen Jungjäger mit ihrem Jägerbrief.Foto: privat

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