Fronleichnamsprozession in Rheinbach
Mit Christus unterwegs
Rheinbach. Seit dem Jahr 1246 feiern die Katholischen Gemeinden im ganzen Land das „Hochfest des Leibes und Blutes Jesus Christus“ jeweils am zweiten Donnerstag nach Pfingsten. In ungetrübter Freude wird an diesem Tag nach der Karwoche die Einsetzung des Allerheiligsten Altarsakraments gedacht. Gefeiert wird Christus, der nach katholischem Glauben in der Hostie, das vom Heiligen Geist in den Leib Christi verwandelte Brot, gegenwärtig ist. Dieses Fest wurde auf Veranlassung der heiligen Juliana von Lüttich 1246 im Bistum Lüttich eingeführt und 1264 von Papst Urban IV zum Fest der Gesamtkirche erhoben.
Auch in der Pfarrkirche St. Martin in Rheinbach feierte die Katholische Gemeinde letzten Donnerstag dieses Fest. Die Heilige Messe in der gut besuchten Pfarrkirche hielt Pater Damian Hungs OT. Nach der Heiligen Messe zogen die Gläubigen mit Gesängen und Fürbitten in einer feierlichen Prozession durch Teile der Rheinbacher Innenstadt. Eine Abordnung der St. Sebastianus St. Hubertusschützenbruderschaft Rheinbach mit Brudermeister Walter Honerbach, den amtierenden Schützenmajestäten 2014 und Ehrenvorsitzenden Bruno Bilicki, trug den Baldachin mit der Monstranz, getragen von Pater Hungs, durch die Straßen.
Allen voran schritten die Kommunionskinder. Die Fronleichnamsprozession hielt auf ihrem Weg am Altenheim an, wo der erste Außenaltar errichtet war. Nach Fürbitten ging es dann begleitet von Mitgliedern der Big Band des Pallotti-Kollegs, weiter Richtung Wilhelmsplatz, Pützstraße, auf den Prümer Wall. Dort war der zweite Altar aufgebaut. Die Prozession ging von dort aus über den Stadtpark und Bachstraße. Sie endete dann wieder in der Pfarrkirche. Mit Gotteslob und Gesängen fand die Fronleichnamsfeier ihren Abschluss.
Zur Fronleichnamsprozession wird die Monstranz durch Rheinbachs Straßen geführt. Die Abordnung der Rheinbacher Schützenbruderschaft begleitet die Prozession.
