Königsfelder Verein „Os Künnesfeld“ hat den neuen Bouleplatz am Bürgerhaus eingeweiht
Mit Ehrenamt und Eigenmitteln das Dorf bereichert
Königsfeld. Das Dorfleben bereichern und die Gemeinschaft stärken. Das ist seit mehr als 20 Jahren das Ziel des Vereins „Os Künnesfeld“ in Königsfeld, das einst Stadtrechte hatte und heute zur Verbandsgemeinde Brohltal gehört. Am Wochenende hat der Verein um seinen Vorsitzenden Paul Michels eines seiner bislang größten Projekte eingeweiht. Mit großem ehrenamtlichem Engagement, viel Eigenleistung und der Unterstützung zahlreicher Helfer hat der Verein in den vergangenen Monaten unweit des Bürgerhauses einen Bouleplatz samt Blockhütte errichtet. „Ziel des Projektes war es, einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem Gemeinschaft, Geselligkeit und Freizeitspaß im Mittelpunkt stehen“, sagte Paul Michels bei der Einweihungsfeier vor zahlreichen Gästen. Der Vorsitzende blickte auch auf die Vorgeschichte zurück, denn die Idee, einen Bouleplatz zu errichten, gab es schon bei einer Mitgliederversammlung 2012. „2024 haben wir dann Nägel mit Köpfen gemacht und die Gemeinde hat den Standort zu Verfügung gestellt“, sagte Michels. Im Sommer 2025 passierten dann die Pläne den Gemeinderat.
Rund 13000 Euro an Eigenmitteln hat der Verein in die liebevoll gestaltete Anlage gesteckt. Und viel Arbeit. Dafür dankte Michels namentlich Michael Wichterich, Jürgen Schüller, Erich Kleefuß, Christian Hammer, Günter Schuld, Konstantin und Adrian Held, Oliver Greis, Stefan Schütz, Hans-Peter Hermann, May Lehnhoff sowie den Firmen Günter Henk und Anton Müller. Wichtig war für Michels, das Projekt noch vor dem Start des Dorfmoderationsprogramms durchzuziehen. „Das wollten wir nicht abwarten“, so der Vorsitzende des Vereins, der auf die Förderung des Bürgerengagements und Bereicherung des kulturellen Dorfleben setzt. Dazu gehören neben sozialen Initiativen auch Karnevals- und Kirmesbrauchtum sowie der monatliche „Kneipenabend“ auf dem Schützenplatz.
Beeindruckt zeigte sich bei der Einweihung des Bouleplatzes auch Ortsbürgermeister Günther Dietzler: „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, was gemeinschaftlicher Zusammenhalt und ehrenamtlicher Einsatz bewirken können. Der Bouleplatz wird ein wichtiger Bestandteil unseres geplanten Mehrgenerationenplatzes sein – ein Ort, an dem sich Jung und Alt begegnen, Zeit miteinander verbringen und das Dorfleben aktiv gestalten können.“ Sprach’s und die ersten Kugeln rollten nach dem Abwurf auf der neuen Bahn in Richtung des „Schweinchens“, wie die kleine Zielkugel beim Boule genannt wird. GS
