Allgemeine Berichte | 30.01.2024

Fulminante Kappensitzung der KG „Ganz denewer“ Mülhofen

Mit Herz und Seele wurde die Müllowener Fassenacht zelebriert

Das fulminante Abschlussbild mit allen Aktiven auf der Bühne.  Fotos: KG „Ganz denewer“ Mülhofen 1950 e.V.

Mülhofen. Fünfeinhalb Stunden geballte Fassenachtspower ließen keine Wünsche offen. Ausverkauftes Haus, stimmungsgeladenes Programm und nur begeisterte Sitzungsbesucher – mit diesen wenigen Worten lässt sich die große Kappensitzung 2024 der Karnevalsgesellschaft Mülhofen sehr treffend beschreiben. Sitzungspräsident Dominik Pretz führte, unterstützt von dem gemischten Elferrat, galant durch den Abend und gab flott die Bühne frei für den karnevalistischsten und stilechtesten rheinischen Tanz, den Gardetanz der Mülhofener Möhnen.

Obermöhn Annika Müller berichtete anschließend als Cindy von ihrer etwas anderen Kreuzfahrt. Rockig ging es mit dem Showtanz von Kubas Eleven weiter, die zu Titeln von ACDC und weiteren Rocklegenden performten. Et Müllers Ute wollte eigentlich keinen Vortrag mehr machen, doch das Publikum war sichtlich froh, dass sie doch in die Bütt gestiegen ist und für gute Laune sorgte. Leichtfüßig tänzelte sodann Jasmin Kantz als Solomariechen der KG gekonnt über die Bühne. Mit viel schwarzem Humor gespickt, klagten die Trauerschnepfen (Nicole Fischer, Rhea-Maria Fischer, Bettina Reichert, Christina Reichert), musikalisch begleitet von Jill Jung, ihr Leid. Der Saal tobte. Mit viel Tamtam und einer ordentlichen Portion Gänsehaut zog das Groß-Bendorfer Dreigestirn samt Hofstaat in die Narrhalla ein. Prinz Björn I. von Kupplersch Triologie, Jungfrau Stefanie und Bauer Andreas zelebrierten mit ihrem neunköpfigen Hofstaat den Auftritt und kamen auch nicht um ihren Prinzentanz herum. Zugabe und Rakete gehörten selbstredend dazu. Mit ihrer eigenwilligen Interpretation einer Liturgie, beteten die Teufelsschwestern Rudi Pretz, Gerd Egeri, Andreas Fischer und Willi Scheidweiler im Singsang mit dem Saal zum Karnevalsgott und überzeugten zudem mit ihrem waschechten Schwesterntanz. In der Folge präsentierte Rolf Kuppler ein Potpourri aus über 40 Jahren in der Bütt und wurde gebührend in den Redner-Ruhestand verabschiedet. Zudem wurden die Wagenbauer und insbesondere Dietmar Balzen für Verdienste rund um den Mülhofener Karneval geehrt. Luftig ging es im Programm mit den Stewardessen Nicole Fischer und Bettina Reichert weiter, die schnell die Passagiere in der Narrhalla einer Sicherheitsbelehrung unterziehen konnten. Tänzerisch ging es mit dem zweifachen Deutschen Meister im Paartanz weiter – Kevin Schneider und Emma Bohm brillierten als Tanzpaar der Mülhofener Möhnen auf der heimischen Bühne. Wie fleißig sich Männer im Haushalt einbringen, berichtete Dominik Pretz in seiner Rolle als Hausmann. Die frisch gereinigte Bühne wurde sodann wieder gefüllt mit dem Engerser Prinzenpaar. Prinz Thomas I. und Prinzessin Petra (Haacke) präsentierten mit ihrem Gefolge den Tollitätentanz. Nach zweimal elf Minuten Pause startete die Kölschband „Spontan“ voll durch und knüpfte an der tollen Stimmung des ersten Durchgangs an. Der Showtanz „Wikinger“ der Mülhofener Garde fügte sich nahtlos ein. Wer zu später Stunde noch in die Bütt steigt, muss einfach ein Original sein. Die „Doof Nuss“ (Erich Günther) strapazierte einmal mehr die Lachmuskeln mit seinem trockenen Humor. Den tänzerischen Glanzpunkt präsentierten die Fanta 10, trainiert von Kevin Schneider, Rhea-Maria Fischer und Jill Jung. Als Fürsten der See setzten sie die Segel. Zum Finale rief Sitzungspräsident Pretz nochmal alle Aktiven auf die Bühne, bedankte sich für die tollen Beiträge mit einem dreifachen Müllowe Helau und bei heimischen Liedern wurde das Sitzungsende in die After-Show-Party übergeleitet.

Die Kölschband „Spontan“.

Die Kölschband „Spontan“.

Das fulminante Abschlussbild mit allen Aktiven auf der Bühne. Fotos: KG „Ganz denewer“ Mülhofen 1950 e.V.

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