In Pro Seniore sangen die Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu
Mit Singen Freude bringen
Cochem. Wenn sich mehrere Engelporter Schwestern auf den Weg machen, dann muss es sich um einen ganz besonderen Termin handeln. Weil die Schwestern in einer Halb-klausulierten Form leben und das Kloster nur für wichtige Aufgaben verlassen. Dazu zählt für die Schwestern in diesem Fall das Singen für Bewohner des Seniorenheims Pro Seniore.
Denn das Singen hat einen Mehrwert. Freude spielt dabei eine wichtige Rolle und der Gesang kann diese zum Ausdruck bringen. Und weil das gemeinsame Singen der Weihnachtslieder in vielen Familien eine Tradition ist, die zum Weihnachtsfest dazugehört. Auch wenn das Gedächtnis im Alter vielleicht schon nachgelassen hat, sind es die alten Melodien und Liedtexte, an die sich die meisten noch gut erinnern können. Diese Erinnerungen ließen die Bewohner mit Freude gemeinsam „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und viele andere bekannte Weihnachtslieder mitsingen.
So haben die Engelporter Schwestern beim anschließenden Kaffee und Kuchen erfahren, dass für einige Bewohner das Kloster Maria Engelport ein fester Begriff ist.
„Ja, Engelport kenne ich. Ich bin mit meiner Familie mehrmals zu Fuß dorthin gepilgert“, erinnert sich eine ältere Dame und fügt sichtlich gerührt hinzu, „das war so schön.“ Das zu erfahren war auch besonders schön für die junge Schwesterngemeinschaft, die seit fünf Jahren im Kloster ihr neues zuhause gefunden hat.
Ein Herr fragte „und, gibt es noch die Vesper im Kloster?“ Ja, die gebe es noch. Die Vesper ist das Abendgebet der katholischen Kirche und wird in Engelort gesungen gebetet.
Zum Abschied erhielten die Schwestern kleine Geschenke und wurden bereits fürs nächste Jahr eingeladen.
