Allgemeine Berichte | 05.07.2016

Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 e.V.

Mit Speis und Trank in der Gemeinschaft der Aktiven

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig neben dem Vorsitzenden Ernst H. Lutz und Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin BUGA-Freunde. BUGA-Freunde

Koblenz. 2016 – das ist ihr Sommer, auch wenn er bisher nur an einem Tag stattfand. Beim Helferfest herrschte für alle aktiv tätigen BUGA-Freunde Sommer pur mit 35 Grad C. Das nasse, kalte und unbeständige Wetter der letzten Wochen verzögerte dem Team der BUGA-Freunde Stauden- und Bankpflege die Arbeitseinsätze und rief keine Begeisterung hervor. Die Damen und Herren des Informations- und Verleihdienstes froren mehr als sonst im Pavillon im Festungspark. Die Standwerber hatten beim Augustafest die bedrohlichen Gewitterwolken und Wetter-Apps ständig im Blick. Der Sommerabend auf dem Vereinsgelände der Hobbygärtner Koblenz-Moselweiß mit Speis und Trank in der Gemeinschaft der Aktiven entschädigte für die Mühen der letzten Wochen. Seit 2011 findet jährlich ein Helferfest für alle aktiv tätigen BUGA-Freunde auf dem Vereinsgelände der Hobbygärtner Koblenz-Moselweiß statt. Vorsitzender Ernst H. Lutz dankte in seiner Begrüßungsansprache zuerst Manfred Hahn und den Hobbygärtnern Koblenz-Moselweiß, die nunmehr im sechsten Jahr das Vereinsgelände zur Verfügung stellen, den Platz für das Fest vorbereiten und die BUGA-Freunde an diesem Abend umsorgen.

Es ist keine Selbstverständlichkeit

Der Vorsitzende Ernst H. Lutz meinte, dass alle ehrenamtlich tätigen Mitglieder ermöglichen als Helferinnen und Helfer in Projekten oder bei besonderen Anlässen des Vereins immer wieder deren Gelingen.

Die Unterhaltung und Pflege der BUGA-Parks durch die Stauden- und Bankpflege, die Angebote für Kinder und Jugendliche im Werk Bleidenberg, das Serviceangebot der Informations- und Verleihstation im Festungspark, die Veranstaltungsreihe „Grüne Stadt am Wasser“, die Veranstaltungskonzeption und –organisation im Rahmen der Koblenzer Gartenkultur, einschließlich der Themenausstellungen, seien konkrete Projekte, die die BUGA-Freunde eigenständig und verantwortlich übernommen haben. Sie seien flexibel, ergreifen günstige Gelegenheiten, führen sie mit ihrer Hilfe zum Erfolg und präsentieren ihren Verein initiativ, attraktiv und leistungsfähig.

Die aktive Mitarbeit sei keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck bürgergesellschaftlichen Engagements zur Bewahrung und Entwicklung des BUGA-Erbes, gemeinsam etwas zu leisten und Gemeinschaft zu pflegen. Der Verein lebe und wirke durch ehrenamtliches Engagement. 2015 leisteten 200 aktive Helfer rund 5.000 Arbeitsstunden. Der Verein sei breit aufgestellt und handlungsfähig. Alleinstellungsmerkmal sei die große öffentliche Sichtbarkeit und Wertschätzung. Der Verein habe stabil über 1000 Mitglieder. Neue Mitglieder ermöglichen auch künftig ein vielfältiges Engagement. Sie seien kein Verein, der auf die Koblenzer Innenstadt fokussiert sei. Ihr Blick gehe weiter: auf die Stadtteile und Umgebung von Koblenz, circa 1/3 der Mitglieder kommen aus dem Umland von Koblenz. Der Verein sei offen für neue Themen, wenn sie in ihr Konzept passen. Bei ihnen könne jeder mittun, der sich einbringen möchte. Rund 25 Prozent, der in Koblenz lebenden Bürgerinnen und Bürger, haben einen Migrationshintergrund. Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund sei für sie selbstverständlich und eine Bereicherung ihres Vereins, führte Ernst H. Lutz aus. Dann dankte er allen Unterstützern, die diesen Abend möglich machten.

Eine Herzenangelegenheit

Für Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig war es auch in diesem Jahr eine Herzensangelegenheit das Helferfest der BUGA-Freunde Koblenz zu besuchen. Er sprach den Vereinsmitgliedern seinen Dank für das vielfältige Engagement aus und betonte, die besondere Rolle des Vereins, der auch fünf Jahre nach dem Ende der BUGA in Koblenz und Umgebung sehr aktiv ist.

Viele Mitglieder waren der Einladung gefolgt und verbrachten einige Stunden in der Gemeinschaft.

Viele Mitglieder waren der Einladung gefolgt und verbrachten einige Stunden in der Gemeinschaft.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig neben dem Vorsitzenden Ernst H. Lutz und Anna Maria Schuster, Geschäftsführerin BUGA-Freunde. Fotos: BUGA-Freunde

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