Frank Sauer zu Gast in der „Zweiten Heimat“ in Höhr-Grenzhausen
„Mit Vollgas in die Sackgasse“
Höhr-Grenzhausen. Die moderne Gesellschaft: schnelllebig, rasant, aber ab und zu auch einmal ein bisschen langatmig. Frank Sauer ist genau dieser Thematik auf den Grund gegangen und hat dem Publikum im Jugend- und Kulturzentrum Zweite Heimat seine Sicht der Dinge geschildert. „Mit Vollgas in die Sackgasse“ hieß sein Programm, in dem der Kabarettist die Geschwindigkeit der heutigen Zeit thematisiert. Von Abkürzungen über Umschreibungen bis hin zum Fußballzirkus erklärt er seinem Publikum, dass es ab und zu auch seine Tücken hat, wenn man alles zu schnell macht. So ist es beispielsweise ab einem gewissen Grad fraglich, was der Chatpartner mit seinem Code aus Zahlen und Buchstaben wohl meinen könnte.
Mit einer Ode an Marianne und dem Philohopp über Mobilität lockerte er seinen Auftritt auf und brachte Abwechslung in die Anekdoten. Auch technische Hilfsmittel nutzte er, um zu verdeutlichen, dass Synchronsprechen gar nicht so einfach ist. Aber Frank Sauer erzählte live und war auf solche Hilfsmittel nicht angewiesen. Das sah man besonders, als es ihm in Höhr-Grenzhausen nach so vielen Jahren als Kabarettist die Sprache verschlug. Auch anschaulich Mimik und Gestik untermalten sein Gesagtes. Unterstützung vom Publikum gab es immer dann, wenn sich die Leute in ihren Problemen verstanden fühlten. Bestes Beispiel war das „Labyrinth Ikea“. Aber auch sonst bekam Frank Sauer großen Applaus von seinen Zuschauern. Die überschaubare Gruppe in der Zweiten Heimat konnte schnell eine Verbindung zu ihm aufbauen, da er seinen Zuhörern sehr nahe war und sie auch gerne mit in seine Witze einbezog.
Um ihm folgen zu können und seinen Erzählungen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, bedurfte es keines großen Bühnenbildes. Ein einfacher Tisch mit Stuhl genügte Kabarettist und Publikum.
Bereits zum zweiten Mal gastierte er in Höhr-Grenzhausen. Sechs Programme hat er inzwischen geschrieben, neben einigen Programmen für spezielle Anlässe. Was er beim nächsten Besuch zu erzählen hat und wann dieser sein wird, ist nur eine Frage der Zeit.
Ausdrucksvolle Mimik und Gestik untermalte Sauers Anekdoten.
Eine Ode an Marianne lockerte das Programm auf und sorgte für Abwechslung.
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