Allgemeine Berichte | 08.01.2018

Neujahrskonzert im Foyer der Remagener Rheinhalle

Mit Walzerklängen schwungvoll ins neue Jahr gestartet

Johann-Strauß-Ensemble Köln begeisterte mit temperamentvollen Melodien

In seiner neuen Kulisse begeisterte das Johann-Strauß-Ensemble die über 200 Gäste im voll besetzten Foyer der Rheinhalle mit schwungvollen Walzern und spritzigen ungarischen Klängen.  AB

Remagen. Ein wahrer musikalischer Glanzpunkt zum Jahresbeginn ist bereits seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten das Neujahrskonzert des Johann-Strauß-Ensemble Köln. Am Freitagabend begeisterte das Orchester zum 16. Mal mit unsterblichen Melodien aus der Ära Johann Strauß. Mit über 200 Gästen war das Foyer denn auch voll besetzt. Und die Menschen genossen die herrlichen Walzer und die temperamentvollen ungarischen Tänze aus der Wiener Ballzeit. Was die Gäste wie jedes Jahr aber auch genossen, war die Moderation des Ensembleleiters Gerd Winzer, der locker und mit viel Humor aus der Ära der Komponisten zu erzählen wusste.

Den Auftakt zum schwungvollen Konzert machte die „Ambosspolka“ des deutschen Komponisten Albert Parlow, bevor der einzige Walzer des rumänischen Komponisten und Militärkapellmeisters Josef Jvnaovici erklang. Jvanovici hatte diesen Walzer 1880 der jungen Sarah Fried aus Lugoj gewidmet. Große Begeisterung fand auch die Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß aus dem Jahr 1858, ebenso wie die „Schlittschuhläuferin“ des französischen Musikers und Komponisten Emile Waldteufel. Durchweg zog das Johann-Strauß-Ensemble Köln, das 1995 gegründet wurde, die Fans mit bekannten Walzer- und Polkamelodien in seinen Bann. Glanzpunkt war sicher auch die Bühnendekoration. Erstmals spielten die Musiker vor ihrer neuen aufwendigen Opernhauskulisse, mit der sie die Zuschauer optisch in den schönsten Opernraum der Welt, das Pariser „Palais Garnier“ entführten. Erstmalig gab es auch mit Uli Roterberg am Cello und Gemma Corrales an der Soloflöte zwei neue Gesichter im Ensemble. Mit dem „Trepak“ von Peter Tschaikowsky, dem sogenannten „Russischen Tanz“, erfreute das Ensemble ebenso wie mit dem „Blumenwalzer“ des selben Komponisten. Die „Annenpolka“ von Johann Strauß und das weltbekannte „With Pomp und Circumstances“ des britischen Komponisten Edward Elgar beendeten den ersten Konzertteil, und das Publikum freute sich, den Musikern den wohlverdienten Lohn, den Applaus, spenden zu können. Mit gleich drei Kompositionen von Johann Strauß – „Die Schlittschuhläuferin“, „Leichtes Blut“ und „Pizzpolka“ – eröffnete das Ensemble den zweiten Konzertteil und hatte das Publikum, wie während des gesamten Konzerts, begeistert hinter sich. Es folgen „La Danza“ des italienischen Komponisten Gioachino Rossini, „Die Moldau“, das bekannteste Werk des tschechischen Komponisten Bedrich Smetana, und „Donner und Blitz“ von Johann Strauß Sohn. Den „Tanz der Zuckerfee“ von Peter Tschaikowsy intonierten die Musiker ebenso glänzend wie den „Waltz Romantique“ des Komponisten Alexander Scrjabin und den Schlusstitel, passend zur Bühnendeko, den „Cancan“ des deutsch-französischen Komponisten und Cellisten Jacques Offenbach.

Stürmischer Applaus erklang nach dem letzten Musikstück, und eine Zugabe war dem rundum begeisterten Publikum sicher. Und sicher freuen sich die Zuhörer jetzt schon auf nächstes Jahr, wenn es heißt: „Neujahrskonzert des Johann-Strauß-Ensembles im Foyer der Rheinhalle.“ AB

In seiner neuen Kulisse begeisterte das Johann-Strauß-Ensemble die über 200 Gäste im voll besetzten Foyer der Rheinhalle mit schwungvollen Walzern und spritzigen ungarischen Klängen. Foto: AB

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