Allgemeine Berichte | 17.01.2018

Festliches Konzert mit „Sinfonietta Koblenz“ im Cochemer Kapuzinerkloster

Mit beschwingten Melodien ins neue Jahr

Mit einem 35-köpfigen Ensemble punktete „Sinfonietta Koblenz“ auch dieses Mal unter Sedat Sen beim Neujahrskonzert im Cochemer Kapuzinerkloster.  TT

Cochem. Das traditionelle Neujahrskonzert mit „Sinfonietta Koblenz“ ist im Jahreslauf der Stadt Cochem eine feste Größe: Auch in diesem Jahr zeigte Dirigent Sedat Sen mit seinem auf 35 Musiker angewachsenen Orchester eine reife Leistung. Mit den beiden Komponisten Tschaikowsky und Gershwin hatte der gebürtige Mazedonier eine glückliche Wahl getroffen, denn beide stehen für klassische Werke von Weltformat.

Bevor man im vollbesetzten Pater-Martin-Saal loslegte, ging noch Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz kurz in die Luft: Hoch oben auf einer Leiter stehend, ließ es sich das agile Stadtoberhaupt nicht nehmen, eigene Fotos vom 35-köpfigen Ensemble auf der erweiterten Bühne zu schießen.

Pünktlich um 17 Uhr ergriff dann Sedat Sen den Dirigentenstab und intonierte aus der Oper „Ruslan und Ludmilla“ die Ouvertüre. Mit zwei Mazurkas für Violine und Klavier brillierte Sen auf der Violine, begleitet von Eberhard Nöst auf dem Klavier. Zusammen mit „Sinfonietta Koblenz“ füllte anschließend die niederländische Sängerin Kathelijne Wagner den Konzertsaal mit ihrem herrlichen Sopran, indem sie aus der Oper „Eugen Onegin“ leidenschaftlich die Arie der Tatiana präsentierte.

Unterbrochen von einer halbstündigen Pause startete das Programm danach mit Gershwins Suite „Ein Amerikaner in Paris“. Beschwingte Melodien von Johann Strauss folgten, der weltbekannte Walzer „An der schönen blauen Donau“ erklang, meisterhaft vom Ensemble gespielt, das vor allem im Bereich der Blechbläser verstärkt in Cochem antrat. „Spiel auf der Geige“, das Entrée-Lied der Fürstin Jadja aus der Operette „Venus in Seide“, erfreute das Publikum sichtlich, denn die Solisten Kathelijne Wagner als Sopran, Sedat Sen auf der Geige und Eberhard Nöst verstanden es bestens, das von Robert Stolz komponierte Stück zu interpretieren.

Als vierte Solistin spielte danach die Harfenistin Elke Steltner das Instrument bei der „Ball-Szene“ im Zusammenspiel mit den eben genannten Solisten perfekt, ehe als Schlussstück das bekannte „Pomp and Circumstance Nr. 1“ von Edward Elgar erklang. Lang anhaltender Applaus und natürlich die obligatorischen Zugaben beendeten einen „wunderschönen Abend“, wie es Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz auf den Punkt brachte.

Schmankerl zum Abschied dann der obligatorische „Radetzky-Marsch“, der das ehrwürdige Kapuzinerkloster fast zum Beben brachte. Sedat Sen und „Sinfonietta Koblenz“ hatten ganze Arbeit geleistet und die Musikfreunde der Region wieder reich beschenkt.

TT

Ein Virtuose auf der Violine: Sedat Sen, der als ehemaliger Konzertmeister 1999 das Streichorchester der Sinfonietta gründete.

Ein Virtuose auf der Violine: Sedat Sen, der als ehemaliger Konzertmeister 1999 das Streichorchester der Sinfonietta gründete.

Kathelijne Wagner brillierte zum zweiten Mal in Cochem als Sopranistin. Hier singt sie gerade die berühmte Briefszene.

Kathelijne Wagner brillierte zum zweiten Mal in Cochem als Sopranistin. Hier singt sie gerade die berühmte Briefszene.

Mit einem 35-köpfigen Ensemble punktete „Sinfonietta Koblenz“ auch dieses Mal unter Sedat Sen beim Neujahrskonzert im Cochemer Kapuzinerkloster. Fotos: TT

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