Mit dem Eifelverein im Brohltal
Remagen. Die zu beobachtenden Kranichzüge der letzten Zeit hatten ihn angekündigt, den Frühling. Von seiner besten Seite zeigte er sich der Wandergruppe des Eifelvereins Remagen auf ihrer Tour von der Brohlbachquelle in Hannebach hinab zum Rodder Maar an. Ohne den eiskalten Wind der vergangenen Tage und bei wolkenlosem strahlend blauem Himmel ging es mit freier Sicht über die Hochebene zu den aufgegebenen Steinbrüchen „Hannebacher Ley“ und dem im Perlerkopf. Mit seinen 579 m ist er die weithin sichtbare dominierende Erhebung. Wegen der minderwertigen Basalt-Qualität wurde der Ausbau dort bald eingestellt; geblieben ist eine eindrucksvolle, im Dauerschatten liegende Schlucht mit steilen und zerklüfteten Felswänden. Die auf dem Grund der Schlucht liegenden Felsbrocken erzwangen bald den Rückzug aus dem Steinbruch. Der Weg führte nun abwärts zum verlassenen und einsam gelegenen Waldgut Stockhof, ein historisches Anwesen, das bis zur Säkularisierung zur Herrschaft Olbrück gehörte. Die wärmende Frühlingsonne verschönte die dort eingelegte Rast. Der weitere Weg führte dann hinab vorbei an Buschhöfe über offene Wiesen zum Landgasthof „Neuer Maarhof“, wo es sich die Wandergruppe auf der windgeschützten Terrasse gut gehen ließ und das grandiose Panorama mit der Burgruine Olbrück genoß. Abschließend war noch der Weg vorbei am Rodder Maar zur Bushaltestelle zu bewältigen, von wo dann die Rückfahrt nach Remagen erfolgte. BA
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