Heddesdorfer Pfingstkirmes mit Fassanstich eröffnet
Mit dem Gladiator 65 Meter über Neuwied
Pfingstkirmes mit Attraktionen für alle Altersklassen - Neuwieder Schützengesellschaft schoss den Salut
Heddesdorf. Als Oberbürgermeister Nikolaus Roth am Pfingstsamstag um 15 Uhr weit ausholte, um mit dem traditionellen Fassanstich die Heddesdorfer Pfingstkirmes offiziell zu eröffnen, hatte der Rummel bereits für Furore gesorgt. Schon von weither sichtbar, weckte der Gladiator die Neugierde auf das Volksfest. Mit seinen 65 Metern Höhe ließ das Fahrgeschäft selbst das „Riesenrad“ klein aussehen. Es spricht für einen attraktiven Standort, wenn eines der größten transportablen Fahrgeschäfte der Welt sich für die Heddesdorfer Pfingstkirmes bewirbt. Der Gladiator, praktisch ein Mega-Propeller, drehte sich annähernd einhundert Stundenkilometer schnell. Wem das denn zu viel Action war, für den hatte der Oberbürgermeister noch andere Angebote auf seiner Liste. Gemeinsam mit Willy Meyer, als Vertreter der Schausteller, begrüßte er die Teilnehmer des Kirmesumzugs sowie Vertreter der städtischen Betriebe, politischen Fraktionen und den Fachämtern aus der Verwaltung. Allen gab der Oberbürgermeister einen Kurzüberblick über die wichtigsten Attraktionen und Neuheiten 2017. Wieder einmal hatte die städtische Marktmeisterin eine gute Mischung aus Adrenalin für die großen Besucher und Spaß für die kleinen gesorgt.
Zwischen dem Gladiator und dem Entchenangeln lagen Welten, die es zu entdecken galt. Die Auswahl von süßen Verführungen und herzhaften Verlockungen kannte einmal mehr keine Grenzen. Die Kirmes-Speisekarte war lang. Die Zielgenauigkeit konnte dieses Jahr mit Fußball, Gewehren und das war neu, bei Robin Hood, mit Pfeil und Bogen unter Beweis gestellt werden. Apropos schießen: Die Heddesdorfer Pfingstkirmes war natürlich erst richtig eröffnet, nachdem die Neuwieder Schützengesellschaft von 1833 e.V. laut krachend den Salut geschossen hatte. Dumpfes Donnergrollen begleite das Geschehen den ganzen Samstag. Dennoch kam es glücklicherweise nicht zum prognostizierten Extremwetter. Was nicht heißt, dass der leichte Regen den einen oder anderen doch vom Kommen abhielt bzw. sich einen anderen Kirmestag auswählen ließ.
Kinderfinder beruhigt Eltern
Für alle Eltern mit latenter Sorge, dass das Kind im Trubel abhandenkommt, hatte Nikolaus Roth eine gute Nachricht, nämlich den Kinderfinder. An mehreren Stationen gab es Armbändchen, mit denen sich die Kinder mit der Handynummer der Eltern ausstatten lassen konnten. Mit einer anderen Art von Bändchen, nämlich bunten Kirmesbändchen, die zur Finanzierung des Brauchtums dienen, waren viele Erwachsene geschmückt. Ein besonderer Gruß des Oberbürgermeisters galt den Traditionalisten, also all jenen aus Heddesdorf, die das Brauchtum feiern oder durch ehrenamtliches Engagement am Leben erhalten. Gemäß einer Urkunde, möglicherweise aber noch viel länger, ist die Tradition der Heddesdorfer Pfingstreiter seit 453 Jahren schriftlich bewiesen. Die Heddesdorfer feierten ihre Kirmes auf dem Rummel und von den vielen Auswärtigen gar nicht wahrgenommen, im gemütlichen Ortskern. Stimmung und Geselligkeit standen beim Burschenverein Heddesdorfer Pfingstreiter im Mittelpunkt. Von Freitag bis zum „Vadderdaach“ an Pfingstdienstag war an der „Nohbersch Bank“ ein buntes Programm geboten. Live heizte Samstag und Sonntag die Partyband California ein. Am Dienstag sorgte die Dance-Band Sunshine für gute Stimmung. FF
(Von links) MdL Fredi Winter, OB Nikolaus Roth, Erik Kamp (Bitburger Brauerei Gruppe) und Schausteller Willy Meyer beim Fassanstich.
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