ADFC schlägt Radpendlerroute vom EKZ Wachtberg nach Bad Godesberg vor
Mit dem Rad zur Arbeit
Wachtberg. „Mit dem Rad zur Arbeit“ wird in Coronazeiten immer aktueller. Dafür braucht es schnelle, sichere und qualitativ gute Verbindungen, sogenannte Radpendlerrouten. Sie bieten bisherigen Autopendlern eine attraktive Alternative mit gesundheitlichem Nutzen und entlasten die Zufahrtsstraßen und das Bonner Straßennetz von stauerzeugenden und umweltbelastendem Autoverkehr. Mehr als 8.500 Menschen pendeln täglich von Wachtberg nach Bonn und zurück.
Aber eine Radpendlerroute aus Wachtberg nach Bonn fehlt noch. Bisher standen keine qualitativ ausreichenden Wegstücke zur Verfügung. Das kann sich nun mit den bestehenden Planungen in der Gemeinde Wachtberg zeitnah ändern.
Deshalb schlägt die Ortsgruppe Wachtberg des ADFC eine Pendlerroute zwischen Berkum und Bad Godesberg vor. Ausgangspunkt ist das EKZ in Berkum mit Busstation und Radverleih, von wo aus über die möglichst zu Fahrradstraßen umgewidmeten Alte Gasse und Stumpebergweg an der Schule vorbei der Berkumer Weg erreicht wird. Eine Fahrradstraße entspricht einer Tempo-30-Zone, in der Radfahrer Vorrang haben und nebeneinander fahren dürfen. Autoverkehr kann zugelassen werden, insbesondere natürlich für die Anwohner. „Voraussetzung ist, dass die beschlossene Umwidmung des Berkumer Wegs zwischen Berkum und Gimmersdorf zur Fahrradstraße zügig umgesetzt und dieses Teilstück wie vorgesehen für den motorisierten Individualverkehr gesperrt wird“ so ADFC-Verkehrsplaner Jörg Lanmann. Hinter Gimmersdorf muss dann noch ein 300 m langes Wegstück für den Radverkehr präpariert werden, dies ist für 2021 vorgesehen. Dann erreicht man über den durchgehend asphaltierten Weg durch das Heltenbachtal den Radweg an der L158 von Pech nach Bad Godesberg. Für einen qualitativ guten Anschluss an das Bonner Netz sind dann noch Absprachen mit der Stadt Bonn notwendig.
Eine ebenfalls für 2021 vorgesehene Baumaßnahme ist die Verlängerung des Radwegs an der L123 am Haus Holzem vorbei, so dass über die vorhandenen Wirtschaftswege Arzdorf, Adendorf und Fritzdorf gut mit dem Rad erreicht werden können. Dies ermöglicht dann, die Radpendlerroute vom EKZ auch in Gegenrichtung bis nach Ringen und an die Ahr zu verlängern.
Der ADFC wird sich für eine zügige Umsetzung dieser Radpendlerroute einsetzen. Nach ersten Gesprächen steht auch die Gemeinde Wachtberg einer solchen Planung positiv gegenüber. Pressemitteilung des
ADFC Wachtberg
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