Allgemeine Berichte | 17.11.2020

ADFC schlägt Radpendlerroute vom EKZ Wachtberg nach Bad Godesberg vor

Mit dem Rad zur Arbeit

Wachtberg. „Mit dem Rad zur Arbeit“ wird in Coronazeiten immer aktueller. Dafür braucht es schnelle, sichere und qualitativ gute Verbindungen, sogenannte Radpendlerrouten. Sie bieten bisherigen Autopendlern eine attraktive Alternative mit gesundheitlichem Nutzen und entlasten die Zufahrtsstraßen und das Bonner Straßennetz von stauerzeugenden und umweltbelastendem Autoverkehr. Mehr als 8.500 Menschen pendeln täglich von Wachtberg nach Bonn und zurück.

Aber eine Radpendlerroute aus Wachtberg nach Bonn fehlt noch. Bisher standen keine qualitativ ausreichenden Wegstücke zur Verfügung. Das kann sich nun mit den bestehenden Planungen in der Gemeinde Wachtberg zeitnah ändern.

Deshalb schlägt die Ortsgruppe Wachtberg des ADFC eine Pendlerroute zwischen Berkum und Bad Godesberg vor. Ausgangspunkt ist das EKZ in Berkum mit Busstation und Radverleih, von wo aus über die möglichst zu Fahrradstraßen umgewidmeten Alte Gasse und Stumpebergweg an der Schule vorbei der Berkumer Weg erreicht wird. Eine Fahrradstraße entspricht einer Tempo-30-Zone, in der Radfahrer Vorrang haben und nebeneinander fahren dürfen. Autoverkehr kann zugelassen werden, insbesondere natürlich für die Anwohner. „Voraussetzung ist, dass die beschlossene Umwidmung des Berkumer Wegs zwischen Berkum und Gimmersdorf zur Fahrradstraße zügig umgesetzt und dieses Teilstück wie vorgesehen für den motorisierten Individualverkehr gesperrt wird“ so ADFC-Verkehrsplaner Jörg Lanmann. Hinter Gimmersdorf muss dann noch ein 300 m langes Wegstück für den Radverkehr präpariert werden, dies ist für 2021 vorgesehen. Dann erreicht man über den durchgehend asphaltierten Weg durch das Heltenbachtal den Radweg an der L158 von Pech nach Bad Godesberg. Für einen qualitativ guten Anschluss an das Bonner Netz sind dann noch Absprachen mit der Stadt Bonn notwendig.

Eine ebenfalls für 2021 vorgesehene Baumaßnahme ist die Verlängerung des Radwegs an der L123 am Haus Holzem vorbei, so dass über die vorhandenen Wirtschaftswege Arzdorf, Adendorf und Fritzdorf gut mit dem Rad erreicht werden können. Dies ermöglicht dann, die Radpendlerroute vom EKZ auch in Gegenrichtung bis nach Ringen und an die Ahr zu verlängern.

Der ADFC wird sich für eine zügige Umsetzung dieser Radpendlerroute einsetzen. Nach ersten Gesprächen steht auch die Gemeinde Wachtberg einer solchen Planung positiv gegenüber. Pressemitteilung des

ADFC Wachtberg

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2026
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0491#
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Kirmes Oberzissen
Gebrauchtwagenanzeige
Empfohlene Artikel
In diesem Haus an der Ramersbacher Straße hat sich das Tötungsdelikt ereignet. Foto: GS
2812

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Erst war es ein Gerücht, seit Freitag ist es bittere Wahrheit. In einem Haus an der Ramersbacher Straße in Ahrweiler ist ein Ehepaar (55 und 52 Jahre alt) Opfer eines Tötungsdeliktes geworden. Tatverdächtig ist der 26-jährige Sohn, der ebenfalls in der Wohnung lebte. Gegen ihn hat die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags in zwei Fällen erlassen.

Weiterlesen

Astplatz Bruchhausen
21

Gelände der ehemaligen Kläranlage in der Unkeler Straße. Geöffnet ist der Astplatz an jedem ersten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr. In den Monaten Januar, Februar, Juni, Juli, August und Dezember ist der Astplatz geschlossen. Den Anweisungen der Aufsichtspersonen ist in allen Dingen Folge zu leisten.Stefan Heinrichs, Ortsbürgermeister

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Sinziger Stadtfahne wehte während der Kirmes an zahlreichen Häusern und setzte ein eindrucksvolles Zeichen für die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Heimatstadt.
955

Sinziger Stadtfahne beliebt

Nachbestellung aufgrund großer Nachfrage

Sinzig. Zur Sinziger Kirmes zeigte sich die Kernstadt vielerorts in den Farben Rot, Gelb und Schwarz. Zahlreiche Häuser, Balkone und Fassaden waren mit der Sinziger Stadtfahne geschmückt und verliehen dem Stadtbild einen besonders festlichen und heimatverbundenen Charakter.

Von Reiner Friedsam aus Sinzig

Weiterlesen