Kolpingfamilie Mendig feierte Närrischen Abend
Mit den Piraten in die Karibik
Beste Stimmung im herrlich geschmückten Saal des Pfarrheims St. Cyriakus
Mendig. Wenn Piraten und Matrosen auf dem Weg in die Karibik gemeinsam Seemannslieder singen, dann kommt garantiert Stimmung auf. Genau so war es auch beim bunten Abend der Mendiger Kolpingfamilie am Karnevalssamstag im herrlich geschmückten Saal des Pfarrheims St. Cyriakus. Laura Welling führte wie immer charmant durch das Programm und freute sich ganz besonders, dass sie wieder einmal zahlreiche Gäste in dem voll besetzten Saal mit dreimal Kolping und Mennesch Ahoi begrüßen durfte.Musikalisch wurden die närrischen Besucher vom Kolping-Vorstand begrüßt. Ulrike Held, Ute Zinke, Sandra Plitzko, Christian Gelhard, Inge Stallknecht, Fred Geilen, Joachim Plitzko, Ursel Kranz, Gerd Müller, Wolfgang Kütscher und Wolfgang Heinemann stimmten fröhlich das Lied: „Mir kummen mit allemann heran“ an und das bestens aufgelegte Publikum unterstützte den Chor mit taktvollem Hände-Klatschen.
Anne-Luisa Pötz erfreute die Besucher mit einer Gesangsdarbietung und wurde am Klavier von ihrer Lehrerin Friederike Assion-Bolwin begleitet.
Anerkennende Beifallskundgebungen gab es auch für den Auftritt von Andreas Geisen und seinen fünfjährigen, ausgesprochen schlagfertigen Sohn Moritz, der seinem Vater nicht nur im Zwiegespräch Paroli bot, sondern ihn auch gesanglich („Ich bin ene Mennijer Jung“) tapfer unterstützte.
Selbstverständlich war auch Christoph Kranz mit den Kolpingsängern wieder voll im Einsatz. Ob es um die Kolping-Selbsthilfegruppe „Zweiter Frühling hinter den dritten Zähnen“ ging oder um eine musikalische Interpretation von mitunter amüsanten Mendiger Geschichten, wobei Christoph Kranz als „Funkemariechen“ einfach unschlagbar war - das närrische Publikum war völlig aus dem Häuschen und bedankte sich mit brausendem Applaus.
Geradezu zwerchfellerschütternd war der Vortrag der Kfd-Bütten-Asse Irmgard Müller und Juliane Müller, die als Bauer und Tochter über das Leben auf ihrem Bauernhof laut nachdachten. Später glänzte Irmgard Müller noch einmal in der Rolle von Apollonia, die mit der Männersuche so ihre Probleme hatte.
Die Sunshine Singers (Wolfgang Zinke, Sandra Plitzko, Ulrike Held) bereicherten den Abend mit stimmungsvollen Liedern „op Kölsch“ und aus dem Leben der Piraten, die das närrische Publikum zum Mitsingen animierten.
Karin Schrödl und Petra Haase sorgten dagegen als Dame aus der Stadt und Bäuerin vom Land mit einem Schminkkurs der ganz besonderen Art für Furore.
Mit ihrem Zwiegespräch über die Werbung im Karneval und einem Sprachkurs (Englisch - Mendiger Platt) begeisterten Wolfi und Lisbeth Michelsberg, alias Daniel Schnack und Laura Welling.
Großen Applaus und amüsiertes Gelächter ernteten die Flotten Hüpfer (Margit Lenarz, Ute Zinke, Ulrike Held, Susanne Geisen,) mit ihrem Klatsch und Tratsch über das Leben als Putzfrauen im Allgemeinen und diverse Ereignisse im Besonderen.
Zum Abschluss des herrlichen Abends begeisterte Andy Geisen noch einmal mit einem musikalischen Einblick in die Mendiger Geschehnisse.
Eine besondere Ehrung erfuhren Ute und Wolfgang Zinke, Irmgard und Gerd Müller sowie Inge Stallknecht für den Entwurf des Bühnenbildes, des diesjährigen Ordens und der Dekoration sowie Gerd Montermann und die Seniorenwerkstatt für die Fertigung des Ordenrohlings und Hans Jörg Gelhard, der sich viele Jahre lang vorbildlich um die Technik gekümmert hatte und gleichzeitig seinen Abschied als Techniker bekannt gab.
FRE
Geradezu hinreißend war der Vortrag des fünfjährigen Moritz, der mit seinem Vater Andreas Geisen die Bühne rockte.
Die Kolping-Sänger (hier mit Christoph Kranz als Funkenmariechen) übertrafen sich wieder einmal selber.
Einige Mitglieder der Kolpingfamilie wurden für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet.
Die Sunshine-Singers brachten mit ihren Liedern Stimmung in die Narhalla.
Beim Finale hatten alle Akteure sich noch einmal auf der Bühne versammelt. Fotos: Fre
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