Ab dem 6. Januar 2024 kann sie jeder sehen und hören
Mit der Kürung stehen Andernachs närrische Regenten nun fest
Andernach. In Andernach wurden am 18. November 2023 die Weichen für den Höhepunkt der Karnevalssession gestellt. Eine Woche nach der symbolischen Erstürmung des Historischen Rathauses, mit der die Karnevalssession offiziell begann, fand die Kürung des närrischen Tollitätenpaares und ihres Gefolges statt. Dieses Ereignis markiert einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum Rosenmontag.
Die Prinzengarde 1896 Andernach e.V., eine Institution mit langer Tradition im lokalen Karneval, lud zum traditionellen Ritual der Kürung ein. Der Verein hatte Mitglieder des Festausschusses, Vorstände der Schwesternkorps, der Möhnen und der GERAK zu dieser feierlichen Zeremonie eingeladen. Kommandeur Sven Steil leitete den Abend im Saal der Rhein-Mosel-Fachklinik und präsentierte das ausgewählte Personal für die hohen Ämter.
Eine hochkarätige Jury, bestehend aus Mitgliedern des Festausschusses, traf nach einer eingehenden Beratung die Entscheidung über die zukünftigen närrischen Würdenträger. Präsident Jürgen Senft verkündete das Ergebnis und gratulierte dem ausgewählten Paar sowie dessen Gefolge. Ihre offizielle Amtseinführung wird bei der Proklamation und Inthronisierung am 6. Januar 2024 stattfinden.
Nachdem die zukünftige närrische Kanzlerin und der Prinz ihre ersten Reden gehalten hatten, feierte die Karnevalsgemeinschaft gemeinsam mit einer Schnapsrunde. Vertreterinnen und Vertreter der Blauen Funken, der Rot-Weißen Husaren, der Stadtsoldaten, der Möhnen und der GERAK sowie weitere Gäste gratulierten den neuen Regenten.
Die Identität des närrischen Adels, derzeit noch ein offenes Geheimnis, wird bei der feierlichen Proklamation am 6. Januar 2024 endgültig enthüllt. Die Veranstaltung verspricht, ein prunkvolles Highlight in der Karnevalssaison der Bäckerjungenstadt zu werden.
BA
