Allgemeine Berichte | 08.11.2021

Mendiger Vulkan-Urgestein Heinz Lempertz feierte seinen 80. Geburtstag

Mit der Macht des Geistes gegen den Geist der Macht!

Maria Lempertz überreichte ihrem Ehemann Heinz zum 80. Geburtstag eine Wurzel, in die der heimische Künstler Kurt Wicha den Kopf von Moses geschnitzt hatte. Angehängt war eine Holzplatte mit den 10 Geboten in aramäischer Schrift. Foto: FRE

Mendig. Wie feiert ein Mann, der nicht nur in seiner Heimat Mendig, sondern weit über die Region, bzw. die Landesgrenze hinweg als „Vater der Vulkanbewegung“ bekannt ist, seinen 80. Geburtstag? Für den nach wie vor dynamischen und stets bestens aufgelegten Senior, dessen ausgeprägte christliche Gesinnung sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht, stand schon sehr schnell fest, dass er im Kreise seiner Familie und seiner engsten Freunde in den Räumlichkeiten des von ihm gegründeten „Albertinum“ in der Brauerstraße feiern würde.

Schon sehr früh stellte sich heraus, dass es sich bei Heinz Lempertz um eine typische Gründerpersönlichkeit handelt. So rief er bereits als Schüler in der von ihm besuchten Klosterschule eine Gruppe der „Blauen Armee Mariens“ ins Leben. Es folgte die Gründung von Ortsverbänden der Jungen Union in den siebziger Jahren in Bell, Kruft, Polch, Rieden und Mendig.

Eine seiner Sternstunden war jedoch die gemeinsam mit Prof. Hans Ulrich Schmincke und einigen Freuden im Jahr 1987 gegründete Deutsche Vulkanologische Gesellschaft e.V., zu der heute über 660 Mitglieder aus 15 Nationen zählen. Der als „Eifel-Meyer“ bekannte Professor Wilhelm Meyer nannte die DVG-Gründung einst den „Urknall des Vulkanismus in der Eifel“.

Heinz Lempertz war es auch, der an der Initiierung der Deutschen Vulkanstraße und des Vulkanparks in der Osteifel maßgeblich beteiligt war. 2013 folgte unter seiner Federführung die Einrichtung des „Dr. F.X. Michels-Institutes“ und 2015 die Gründung des „Albertinum“ mit dem „Bier- und Steinmetzmuseum“ auf der Mendiger Museumsmeile. Für sein wegweisendes Engagement und seine ehrenamtlichen Leistungen wurde Heinz Lempertz im Jahre 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Dass er seiner Familie (Eltern, Ehefrau, Söhne und Schwiegertöchter sowie Enkel) den höchsten Stellenwert in seinem Leben einräumt, spiegelte die Geburtstagsansprache von Heinz Lempertz in jedem Satz äußerst beeindruckend wider. Wörtlich sagte er: „Im Leben gibt es immer ein Vorher und ein Nachher! Heute ist dies die Hoffnung auf einen schönen Tag und für gestern ein Rückblick in Dankbarkeit für mein bisheriges Leben!“

Angefangen von seiner Geburt am 30.10.1941 bis hin zu einer fast schon merkwürdig anmutenden „Dienstags-Serie“ zog er seine Gäste mit einer tief berührenden Lebens- und Familiengeschichte in seinen Bann.

So wurde seine Ehefrau Maria an einem Dienstag im Jahre 1949 geboren, am Dienstag im Jahr 1967 versprach er ihr seine Liebe und heiratete sie –ebenfalls an einem Dienstag im Jahr 1969. Weiter ging es jeweils an einem Dienstag 1971 mit der Geburt des ersten Sohnes Jörg und 1974mit der Geburt des zweiten Sohnes Marcus.

Seine Ansprache beendete Heinz Lempertz mit dem Satz: „Wir stehen heute nicht mit leeren Händen hier und glauben an einen Gott, der Zukunft verheißt! Diese liegt in den Händen unserer Söhne, ihrer Frauen und vor allem unserer lieben vier Enkelkinder Lukas, Simon, Tom und Jule. Handeln und kämpfen wir also weiter unter dem Wahlspruch meiner Vorfahren seit 1572 (Bartholomäusnacht): „Mit der Macht des Geistes gegen den Geist der Macht!“

Ein besonderer Dank des „Geburtstagskindes Heinz“ ging an seine Ehefrau und „Cheforganisatorin“ Maria, die –wie bei jeder Familienfeier- die Fäden im Hintergrund zog.

Bevor die illustre und wegen Corona recht übersichtliche Gästeschar es sich bei einem köstlichen, von Meisterhand aus der Silberdistel in Rieden geschaffenen Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen gut gehen ließ, überraschten Jörg und Marcus Lempertz ihren „Daddy“ mit einem eigens geschaffenen originellen Familien-Video.

FRE

Maria Lempertz überreichte ihrem Ehemann Heinz zum 80. Geburtstag eine Wurzel, in die der heimische Künstler Kurt Wicha den Kopf von Moses geschnitzt hatte. Angehängt war eine Holzplatte mit den 10 Geboten in aramäischer Schrift. Foto: FRE

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