Traditionelle Lossprechungsfeier der Schreinerinnung fand in Leimbach statt
„Mit diesem Zeugnis in der Tasche sind sie bestens für die Zukunft gerüstet
Leimbach. „Mit diesem Zeugnis in der Tasche sind sie bestens für die Zukunft gerüstet. Sie sind die Fachkraft, die das deutsche Handwerk und auch die deutsche Wirtschaft so dringend benötigt“, sagte die Ingrid Schüttler leitende Ministerialrätin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, bei der Lossprechungsfeier der Schreinerinnung Ahrweiler im Gemeindezentrum in Leimbach. Weiter führte die Ministerialrätin aus, dass das Handwerk eine starke Marke ist, wo die Junghandwerkerinnen und Junghandwerker in dieser „Handwerkerfamilie“ von Rheinland-Pfalz in 52.000 Betrieben mit über 260.000 Menschen einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro erwirtschaften.
Traditioneller Handwerksbrauch
Der Festrede vorausgegangen war ein Wortgottesdienst, gehalten von Pastor Rainer Justen, mit anschließender Segnung der Gesellenstücke. In seiner Begrüßungsrede klärte der Obermeister der Schreinerinnung Robert Klein die zwei Schreinergesellinnen und zehn Gesellen auf, dass es seit Jahrhunderten zum Handwerksbrauch gehört, dass die neuen Junghandwerker nach erfolgreich abgelegter Gesellenprüfung in einer Feierstunde freigesprochen werden. Der Dank des Obermeisters galt den Ausbildungsbetrieben und den Fachlehrern, die diese jungen Menschen zu Schreinern ausgebildet haben, und ihnen so eine berufliche Zukunft ermöglichen. „Ihre Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft macht Sie zu den jungen gut ausgebildeten Menschen, die wir in unserem Land dringend brauchen“, betonte der Obermeister bei seiner letzten nach siebzehn Jahren von ihm organisierten Lossprechungsfeier. Weitere Grußworte an die Junghandwerker richteten Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, der stellvertretende Handwerksmeister Thomas Nelles, Kreislehrlingswart Rolf Genn, als letzte Amtshandlung vor Eintritt in den Ruhestand Oberstudiendirektor der BBS Hans-Werner Riek, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG Elmar Schmitz und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler Guido Mombauer, der auch die Ehrung der Prüfungsbesten vornahm.
Feierliche Zeugnisübergabe
Aus der Hand von Ministerialrätin Schüttler, Obermeister Klein und dem Stellvertretenden Prüfungsausschussvorsitzenden Bauer erhielten alle zwölf zur Prüfung angetretenen Azubis ihre Zeugnisse. Markus Bohrer aus Sinzig (Thomas Schmickler Sinzig), Dorothe Emmerichs aus Müllenbach (Thomas Nelles Bad Neuenahr-Ahrweiler), Nico Gründler aus Insul (Bruno Gröner Wershofen), Pierre Paul Hoffmann aus Wershofen (Bruno Gröner Wershofen), Cara Elena Hück aus Weibern (Bildungswerk der rheinl.-rheinhess. GmbH Bad Neuenahr-Ahrweiler), Phillipp Kortmann aus Remagen (Guido Kortmann Remagen), Lars Krischer aus Oberzissen (Strebel DbR Dorsel), Jan Mauren aus Aremberg (Ludwig Monreal Hönningen), David Meurer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler (Roland Säger GmbH Grafschaft), Tim Montermann aus Spessart (Marco Bell Hohenleimbach), Lukas Verhoeven aus Bonn (Form&Raum GmbH Grafschaft), Christian Wershofen aus Bad Neuenahr-Ahrweiler (Thomas Nelles Bad Neuenahr-Ahrweiler).
Dorothe Emmerichs ist Prüfungsbeste
Prüfungsbeste und gleichzeitig Gewinnerin des Förderpreises der KSK in Höhe von 500 Euro ist Dorothe Emmerichs. Die zweitbeste Prüfung legte Lars Krischer ab. Drittbester ist Phillipp Kortmann. Nominiert für die gute Form sind Dorothe Emmerichs und Lars Krischer, der zudem noch den Publikumspreis erhielt.
SES
Lars Krischer mit seinem gefertigten Waschbecken. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Ein Fußbänkchen für die Ministerialrätin: Shahim Quraishi (l.) hat das Werkstück, gemeinsam mit fünf Asylberbern, im Betrieb von Robert Klein gebaut. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
Innungsbeste Dorothe Emmerichs hat das Gesellenstück in rund 120 Arbeitstunden gefertigt. Foto: HEINZ TONI SESTERHEIM
