Allgemeine Berichte | 18.07.2017

Schöne und erlebnisreiche Kirmestage in Brey

Mit einem unterhaltsamen großen Programm für Gäste aus nah und fern

Das große Engagement der Bürgerschaft erhält die Tradition

Wie in jedem Jahr hatte Kunstmaler Albrecht Dinkel das Kirmes-Café miteinem Gemälde verschönert Fotos: EP.

Brey. „Gastfreundschaft wird in Brey großgeschrieben, deshalb heißen wir alle Gäste aus nah und fern herzlich willkommen!“, so die Worte des Ortsbürgermeisters Hans-Dieter Gassen. Und zu Ehren aller Gäste und aus Anlass des Patronatsfestes der Kirche Sankt Margaretha war Brey für die Kirmes geschmückt und hergerichtet. Für ein unterhaltsames Programm und die Durchführung der traditionellen Kirmes hatten sich die Breyer Vereine engagiert, sie sind ein Garant für die Erhaltung dieser Tradition.

Theaterstück: „Der lautlose Sprengstoff“

Das Fest begann mit einem Theaterstück, aufgeführt in der Grundschule. Der kreuzfidele Puppenkoffer spielte „Der lautlose Sprengstoff“ und bereitete kleinen und großen Kindern von 3 bis 99 Jahre viel Freude. Während die Freiwillige Feuerwehr sich noch bemühte, das Wahrzeichen einer jeden Kirmes auf zu stellen, sorgte die „Concordia Rhens“ für musikalische Unterhaltung. Als der Kirmesbaum dann in den Himmel ragte, ergriff der Ortsbürgermeister das Wort und dankte den Organisatoren: „Sie ermöglichen es die Kirmes zu erhalten. Es ist eine Anstrengung, weil es uns was wert ist – sie ist uns was wert!“ Auch den Anliegern dankte Hans-Dieter Gassen für deren Verständnis. Er warb für die große Tombola, die dank großzügiger Spender und Sponsoren mit vielen Gewinnen und dem Hauptgewinn eines Reisegutscheines im Wert von 350 Euro lockte. Auch die neunjährige Anna-Sophie Flöck spielte bei der Kirmes eine große Rolle, sie ist die Verfasserin eines Gedichtes zur Breyer Kirmes 2017. Da sie selbst an der Eröffnung nicht teilnehmen konnte, hatte die neunjährige Carla Hönig die Aufgabe übernommen dieses zu präsentieren: „Ihr lieben Leute, ob groß oder klein/danke, dass ihr hier seid – das ist fein!/Die Kirmes ist nur einmal im Jahr/lasst sie euch nicht nehmen/denn sie ist wunderbar.“ So lautete die erste Strophe. Während einige sich beim Luftballon-Wettfliegen amüsierten oder der Musik von „Concordia Rhens“ lauschten, nahm das Kirmestreiben seinen Lauf. Dazu passt die zweite Strophe des Gedichtes: „Ob Läden, Karussell oder Autoscooter/die Wahl ist egal – alles ist super./Der heutige Abend wird äußerst phantastisch/mit Musik, Glamour und Spaß/ Zaubereien und Tänze – einfach bombastisch!“ Gute Stimmung herrschte bald im Bacchuskeller und in der Cocktailbar. In der Rolandhalle moderierte Hartmut Schütt und DJ Johnny Heart (alias Johannes Dicke aus Spay) unterhielt die Gäste musikalisch, bevor das Travestie-Duo „Ham&Eggs“ seine Show präsentierte.

Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen

Am Sonntagmorgen trafen sich Bürgerinnen und Bürger in der Kirche „Sankt Margaretha“ zum Gottesdienst. Danach löste im Gasthaus „Rheingold“ der Frühschoppen das Frühstück ab. Wieder herrschte ein buntes Treiben auf dem Kirmesplatz, und viele hatten sich zu einem gemütlichen Beisammensein vor der Rolandhalle eingefunden. Und endlich öffnete Pommes Tommes seinen Imbissstand: „Leckere Würstchen nicht zu vergessen/diese kann man gerne essen./Als Nachtisch gibt’s traumhafte Torten/selbstgebackene Kuchen/in ganz verschiedenen Sorten“ erzählt Anna-Sophies Gedicht in der dritten Strophe. Im Kirmes-Café wurden die Gäste mit Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln verwöhnt. Wie in jedem Jahr verschönte Kunstmaler Albrecht Dinkel (www.kunstvommittelrhein.de) das Ambiente des Cafés mit einem Gemälde. Auch wie in jedem Jahr spendierten die Breyer Vereine Freifahrten für die Kinder. Mit Begeisterung nutzten sie Autoscooter und Karussell. Währenddessen gab der Fanfarenzug Rhens 1971 e.V. ein Platzkonzert.

Am Montag klang die Kirmes mit Musik und einer Tombola aus

Mit einem Dankgottesdienst für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde Brey begann der Kirmesmontag. Ihm schloss sich der traditionelle Frühschoppen in der Rolandhalle an. Dort sorgte der MGV „Eintracht“ Brey und der Kirchenchor „Cäcilia“ Brey für Stimmung. Spaß und gute Laune verbreitete das Kowelenzer Original Manfred Gniffke und der Zauberphilosph Andino verzauberte das Publikum. Bevor die große Tombola startete, sorgte DJ Johnny Heart nochmal für musikalische Unterhaltung. Alles in allem war es ein dreitägiges sehr abwechslungsreiches Kirmesprogramm, das keine Wünsche offenließ. Anna-Sophie Flöck brachte es auf den Punkt: „Das Toben, Bummeln oder Speisen/ist doch viel schöner, als weit zu verreisen/deshalb wünschen wir euch viel Spaß dabei/auf der Kirmes hier in Brey!“

EP

Groß und Klein hatten viel Spaß bei den erlebnisreichen Kirmestagen in Brey.

Groß und Klein hatten viel Spaß bei den erlebnisreichen Kirmestagen in Brey.

Für musikalische Stimmung sorgte die „Concordia Rhens“.

Für musikalische Stimmung sorgte die „Concordia Rhens“.

Große Freude hatten die Kleinsten, alsendlich das Karussell freigegeben war.

Große Freude hatten die Kleinsten, als endlich das Karussell freigegeben war.

Die neunjährige Carla Hönig hatte die Aufgabe übernommen, das Kirmesgedicht von Anna-Sophie Flöck zu präsentieren.

Die neunjährige Carla Hönig hatte die Aufgabe übernommen, das Kirmesgedicht von Anna-Sophie Flöck zu präsentieren.

Wie in jedem Jahr hatte Kunstmaler Albrecht Dinkel das Kirmes-Café mit einem Gemälde verschönert Fotos: EP.

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