Schaustellerfamilie aus Kruft versorgt Bevölkerung und Ehrenamtliche in Walporzheim
Mit einer warmen Mahlzeit auch Hoffnung spenden
Kruft. „Als wir von der Katastrophe im Ahrtal hörten, stand fest: da können wir helfen“, so Melanie Übleis aus Kruft und ergänzt: „Es hat zwar etwas gedauert, bis wir an einem der Versorgungspunkte in der Walporzheimer Straße/Ecke Dombergstraße unsere mobile Imbiss-Station aufbauen konnten, aber es hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt.“ Bedingt durch die Corona-Epidemie fehlen die Einkünfte. Doch hier zu stehen und Gutes zu tun, sei einfach klasse.
Da Schausteller generell gut vernetzt sind, wurden Unmengen an Wurst- und Fleischwaren, Brötchen, Salate und und und gespendet.
Die Truppen der hungrigen Helfer und Helferinnen nehmen scheinbar kein Ende. Es ist mehr, als nur die Bratwurst über die Theke zu reichen. Es menschelt. Die gestandenen Frauen und Männer in schlammverschmierter Kleidung kommen aus allen Teilen Deutschlands und sind zutiefst betroffen und glücklich über die erlebte Dankbarkeit der Bevölkerung des kleinen Weinortes Walporzheim an der Ahr. Wenn es dann was Heißes zu essen gibt, sind am Grill trotz der unbeschreiblichen Situation viele frohe Gesichter zu sehen. Da wird es selbst einem toughen Typ wie Andreas Übleis ganz weich ums Herz. Dank guter Vernetzung sorgt aktuell Gastro-Service Wierlemann aus Bell für die Verköstigung an gleicher Stelle.
