Mit künstlicher Intelligenz durch Neuwied
Neuwied. Erwachsen aus dem Theater- und Kulturverein Chamäleon - alles nur Theater e.V. bietet das Team von 66 Minuten nun bereits seit über sieben Jahren verschiedene interaktive Abenteuer für alle Altersklassen an. Mehrere internationale Auszeichnungen bescheinigen dem Künstlerischen Leiter Oliver Grabus und seinem Team, dass sie diesen Job überdurchschnittlich gut machen. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, Jan Einig fand bei einem Sektempfang, anlässlich der Einweihung des neuen 66 Minuten-Haupteingangs und der Vorstellung der neuen Outdoor Mission „Catch Max“ lobende Worte. Er sprach von einer „großen Bereicherung“ für die Stadt Neuwied und hob die internationale Bedeutung von 66 Minuten hervor: „In der internationalen Szene sind sie nochmal eine ganz andere Nummer, als es nur in der Region gesehen wird.“ Für Grabus ist 66 Minuten damit auch ein Wirtschaftsfaktor für die Stadt Neuwied: „Regelmäßig kommen Gäste aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland zu uns. Viele übernachten hier, besuchen die vielfältige Neuwieder Gastronomie und nutzen auch weitere Freizeitangebote in der Region.“ Jan Einig, der nicht nur als Oberbürgermeister, sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Neuwied anwesend war, berichtete, dass sich die SWN immer auch verpflichtet sehen, Kultur zu fördern. Mit 66 Minuten sehe er „gute Synergien“. So wurden die Stadtwerke Neuwied bei der neuen Outdoor Mission „Catch Max“ auch mit in die Handlung eingebaut. Dabei war es Grabus und seinem Team wichtig, nicht einfach nur plakativ die Sponsorenlogos im Abenteuer unterzubringen. „Wir haben die Stadtwerke auf natürliche Art und Weise in die Rätselaufgaben integriert. So müssen die Teilnehmer beispielsweise ein Schließfach der SWN in der Stadt öffnen, um weiter in dem Abenteuer voranzukommen. Wir sind natürlich offen, auch mit anderen Firmen in ähnlicher Form zu kooperieren“, sagt Grabus. Für die Besucher soll es möglichst ein durchgängig immersives Abenteuer für alle Altersgruppen ab zehn Jahren sein. Man erlebt nicht nur ein interaktiveas und multimediales Abenteuer, sondern erfährt ganz nebenbei auch noch die spannende Stadtgeschichte von Neuwied. Ausgestattet mit Tablets und Requisiten haben die Teilnehmer die Aufgabe, Max, die ausgebrochene künstliche Intelligenz der „Anti Schlabbeck Force“ in der Innenstadt wieder einzufangen. Der eigensinnige Max stellt die Teilnehmer dabei vor einige Herausforderungen, wie Jan Einig, Peter Jung und Ralf Seemann von der Stadt Neuwied sowie Schauspieler Jochen Busse und der designierte Intendant des Neuwieder Schlosstheaters René Heinersdorff bei einer gekürzten Kostprobe von „Catch Max“ selbst feststellen durften. Und das kam an, wie Bürgermeister Peter Jung schwärmte: „Ich fand es beeindruckend, wie die Neuwieder Stadtgeschichte mit in diese Mission integriert wurde, so dass man im Team viel über die Stadt erlernen kann.“ Die Mission „Catch Max“ ist mit bis zu 12 Personen pro Team online unter www.66minuten.de buchbar. Es können auch mehrere Teams parallel in das neue Abenteuer von 66 Minuten starten. Die Spielzeit beträgt ca. 99 Minuten. Über 30 Aufgaben werden dabei an über 20 verschiedenen Stationen in der Stadt von den Teilnehmern absolviert.
Der eigensinnige Max stellt die Teilnehmer vor einige Herausforderungen, wie Jan Einig, Peter Jung und Ralf Seemann von der Stadt Neuwied sowie Schauspieler Jochen Busse und der designierte Intendant des Neuwieder Schlosstheaters René Heinersdorff bei einer gekürzten Kostprobe von „Catch Max“ selbst feststellen durften. Foto: privat
