Allgemeine Berichte | 31.01.2020

Das Team „Wohnen für Hilfe“

Mit viel Frauenpower in die neuen 20er Jahre gestartet

Das Team 2020: v.li. Christine Hartok - Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit, Irmgard Israel - Ehrenamt Öffentlichkeitsarbeit/Netzwerkarbeit, Anne Dommershausen - Koordination/Vermittlung, Julianne Klein - Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit und Michaela Wolff - Netzwerkarbeit /Öffentlichkeitsarbeit.Quelle: Studierendenwerk Koblenz

Koblenz. Was als ein Ein-Mann-Projekt – oder besser „Eine-Frau-Projekt“ – als Anne Dommershausen‘ Initiative begann, ist in den letzten drei Jahren zu einem eng zusammenarbeitenden Team aus fünf engagierten Frauen gewachsen. So startet das Gemeinschaftsprojekt „Wohnen für Hilfe“ der Hochschule und des Studierendenwerks Koblenz zielsicher in das neue Jahrzehnt.

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ existiert bundesweit und ist sehr erfolgreich. Allein in Koblenz wurden seit 2017 bereits 50 Wohnpartnerschaften vermittelt. Aktuell sind es 24 Studierende, die in „Wohnen für Hilfe“ Partnerschaften leben und es darf auch noch mehr werden, denn im März erwarten die Koblenzer Hochschulen viele neue Studierende.

„Es gibt viele positive Erfahrungen, weshalb wir mit vereinten Kräften daran arbeiten, das Projekt bekannt zu machen“ berichtet Michaela Wolff, die sich für das Projekt engagiert. Von so einer Wohngemeinschaft profitieren beide Seiten gleichermaßen. Studierende erhalten Wohnraum und zahlen dafür keine Miete, sondern leisten dem Wohnraumanbieter vereinbarte Hilfen im Alltag, z.B. Unterstützung im Haushalt, Garten, bei der Technik, usw. Als Faustregel gilt: einen Quadratmeter Wohnraum für eine Stunde Hilfe pro Monat.

Vertrauen ist das Schlüsselwort, das immer wieder fällt. Hier macht es sich bezahlt, dass Anne Dommershausen viel Zeit in die Bewerbungsgespräche investiert. „Beide Seiten müssen ein echtes Interesse an dieser Form des gemeinsamen Wohnens haben“, betont die Koordinatorin des Projektes. „Hier geht Qualität vor Quantität!“ Deshalb werden die Wohnpartnerschaften auch bis zum Ende begleitet und Frau Dommershausen steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Und es besteht immer die Möglichkeit zum Probewohnen.

Bei manchen ist es Liebe auf den ersten Blick, andere müssen sich erst aneinander gewöhnen – schließlich treffen nicht nur verschiedene Generationen, sondern meist auch verschiedene Kulturen aufeinander. So unterschiedlich wie die Menschen sind auch die Wohnpartnerschaften. Eine Bindung entsteht aber überall, oft noch lange über die gemeinsame Wohnzeit hinaus. Denn in einem sind sich alle einig: Das Zusammenleben ist eine Bereicherung, auf die niemand mehr verzichten möchte.

Weitere Informationen

Infos zu „Wohnen für Hilfe“ unter Tel.: 0261 9528-981, E-Mail: koblenz@wohnen-fuer-hilfe.de und auf der Internetseite: wohnen-fuer-hilfe.de. Pressemitteilung des

Studierendenwerkes Koblenz

Das Team 2020: v.li. Christine Hartok - Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit, Irmgard Israel - Ehrenamt Öffentlichkeitsarbeit/Netzwerkarbeit, Anne Dommershausen - Koordination/Vermittlung, Julianne Klein - Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit und Michaela Wolff - Netzwerkarbeit /Öffentlichkeitsarbeit.Quelle: Studierendenwerk Koblenz

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