Informationsveranstaltung im Marienkrankenhaus
Moderne Technik erleichtert die Darmkrebsdiagnose
Cochem. Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Er entwickelt sich über einen längeren Zeitraum und wird oft erst spät entdeckt. Deshalb ist die Vorsorge besonders wichtig, je früher die Gefahr erkannt wird, umso wahrscheinlicher kann sie gebannt werden.
In den meisten Fällen bilden sich die Tumore aus einer gutartigen Krebsvorstufe. „Bei 30% unserer Patienten finden wir während einer Darmspiegelung sogenannte Darmpolypen, die wir bei der Untersuchung sofort entfernen können. Zwar entwickelt sich nicht jede Veränderung zu einem bösartigen Tumor, jedoch ist nach der Entfernung eine Krebsbildung so gut wie ausgeschlossen“, erklärt Dr. med. Detlef Marx, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin I im Marienkrankenhaus Cochem. „Moderne Endoskope ermöglichen uns eine optimale Sicht ins Darminnere, damit lassen sich selbst kleinste Polypen besser erkennen“, ergänzt sein Kollege, Privatdozent Dr. med. Stefan Müller, Chefarzt der Abteilung Chirurgie I.
Um Betroffene und Interessierte zum Thema Darmkrebs mit seinen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zu informieren, lädt das Marienkrankenhaus Cochem im Rahmen des Darmkrebsmonats am Donnerstag, 21. März, um 18.30 Uhr zum Vortrag „Spiegelung, Spiegelung an der Wand: Darmkrebs wird so schnell erkannt“ in die Räume der Krankenpflegeschule ein. Im Anschluss wird es ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionsbeiträge geben. Die Veranstaltung ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen unter www.marienkrankenhaus-cochem.de
