Internationales Begegnungsfest im Sozialzentrum Keramikerstraße
„Mögen aus Fremden Freunde werden“
Rheinbach. Die Majolika-Fabrik „Marei Keramik“ und der Georgsring Rheinbach veranstalteten am letzten Samstag ein Fest der Begegnung für Jung und Alt, Einheimische, Zugezogene und vor allen Dingen für die Flüchtlinge, die seit einiger Zeit in Rheinbach und Umgebung wohnen. In lockerer Atmosphäre sollten die Besucherinnen und Besucher sich kennenlernen. Werner Gerhards, Winfried Tesch und Martin Fröhlich vom Georgsring hatten sich viel vorgenommen und ihr Konzept ging zur Zufriedenheit aller auf. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Stefan Raetz beteiligten sich viele Einrichtungen am Gelingen des erstmaligen Festes zwischen Einheimischen, Zugezogenen und Flüchtlingen. Zu den Einrichtungen gehörten: Pfarrcaritas St. Martin, Kita Hopsala, Abenteuer Pur, das evangelische Jugendzentrum, die Kolpingfamilie, die Georgspfadfinder mit dem Stamm Exupéry, das Brauhaus und der Flüchtlingshelferkreis mit Koordinatorin Verena Weber. „Pünktlich zu Beginn des Festes zeigt sich die Sonne“, so Bürgermeister Raetz bei seiner Eröffnungsrede und weiter: „Da kann ja nichts mehr schief gehen.“ Als Schirmherr begrüßte er die Gäste auf das Herzlichste und sprach seine Hoffnung aus: „Möge im Laufe der Zeit aus Fremden Freunde werden.“ Er appellierte an die Rheinbacher Bevölkerung, den Flüchtlingen zu helfen bei der Suche nach einer neuen Heimat. Neben Wohneinheiten für Flüchtlinge in der Kriegerstraße, Am Getreidespeicher und in Wormersdorf wird zurzeit das Bürogebäude von Majolika links neben dem Sozialzentrum eingerichtet für 30 bis 40 Flüchtlinge. Zur Einweihung des neuen Flüchtlingswohnheims erschienen auf dem Begegnungsfest die drei Pfarrer der christlichen Gemeinden in Rheinbach. Pfarrerin Gudrun Schlösser (ev. Kirchengemeinde), Hermann Josef Zeyen (kath. Pfarrer) und Klaus Haubold von der Freien Evangelischen Gemeinde sprachen ihren Segen aus für das Gebäude in der Keramikerstraße und wünschten den Bewohnern Frieden und ein angstfreies Leben in Rheinbach. Viel Spaß hatten die albanischen jungen Frauen und Mädchen, die sich besonders an der Musik erfreuten. Mailinda (22), Dile (25), Arlindo (5), und Gertina (23) sind zurzeit in Wormersdorf untergebracht. Beim Begegnungsfest hofften sie, neue Bekanntschaften zu schließen. Die aus Syrien stammende Englischlehrerin Zozan Shekhmüs (30), ihr Ehemann und drei kleine Kinder wollten sich das Fest nicht entgehen lassen. Wie die Mutter der drei kleinen Söhne berichtete, waren sie seit fast einem Jahr im Haus Am Getreidespeicher untergebracht. Es gab ein Zimmer für fünf Personen und eine Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss. Gott sei Dank hat sich ihre Situation vor einigen Monaten geändert. Jetzt wohnen sie in der Kriegerstraße, haben zwei Zimmer und eine eigene Küche. „Wenn wir jetzt noch unsere Aufenthaltsgenehmigung bekommen, sind wir fast wunschlos glücklich“, so Frau Zosan. Nicht ganz so zufrieden ist Camara Ibrahima (25) aus Conakry in Guinea. Als „Bootsflüchtling“ kam er aus Afrika und landete zunächst in Süditalien. Jetzt ist er in Rheinbach, vermisst seine Eltern und Geschwister und hofft auf dem Begegnungsfest neue Freunde zu finden. Da sich die Veranstalter jegliche Mühe gegeben hatten, das Fest zu einem tollen Event zu machen, konnten sie am Abend feststellen: Wir haben alles richtig gemacht. Eine lange Kuchentheke (alles Spenden), internationale Speisen, Reibekuchen von der Kolpingfamilie und Gegrilltes ließen keine Wünsche offen. Für den notwendigen musikalischen Schwung sorgten die Bands: „Sibbe Schuss“, „Tetra-Takt“ und „TWOplus“.
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