Sayner Möhnen Ewig Jung
Möhnenzirkus der Spitzenklasse
Obermöhn‘ Birgit I. vom Kleeblatt dirigierte den Möhnentag famos
Bendorf-Sayn. Auch bei den Sääner Möhnen startete der Schwerdonnerstag früh am Morgen in der Hofburg von Obermöhn‘ Birgit I. vom Kleeblatt. Nach dem Besuch der Kindergärten folgte man gerne den Einladungen der Sparkassenfiliale und des Optikers Pieler. Im Anschluss fuhr die Möhnenschar zur Machtergreifung ins Rathaus nach Bendorf. Hier trafen sich alle Möhnenvereine der Stadt Bendorf und ließen Bürgermeister Michael Kessler schnell merken, dass er heute nicht das Regiment hat. Zurück in Sayn, nach kleiner Stärkung, wurden die letzten Vorbereitungen für die Möhnensitzung getroffen. Fröhlich eröffneten Obermöhn‘ Birgit und ihr Vorstand mit dem Lied für die Obermöhn‘ „Warum hast du nicht Nein gesagt ?“ den närrischen Nachmittag. Das Publikum stieg mit ein und die Stimmung war gleich zu Beginn fantastisch. Das Programm startete mit den Minis der KG Sayn, die als Pinguine alle Zuschauer begeisterten. Es folgte Nachrichtensprecherin Marietta Slomka (Karin Schneider), die gekonnt über einige lustige Geschehnisse in Sayn berichten konnte. Dann wirbelte das Solomariechen der KG Sayn Anna Killewald über die Bühne, gefolgt von einer Ehefrau (Marlies Kirst), die Empfehlungen zur artgerechten Haltung eines „Ehemännchens“ gab und damit die Lachmuskeln des Publikums stark beanspruchte. Das Kinderballett der KG Sayn entführte mit wunderschönen Kostümen und toller Musik in die Zeit des Charleston. Zwei Seniorinnen (Otti Graef und Hanne Mosen) wussten im Zwiegespräch so einiges über das Alter zu berichten. Die Sääner Jungmöhnen überraschten mit einem Mitbringsel aus dem Mexikourlaub und zeigten echte Cucarachas auf der Bühne. Die Abordnung der KG Sayn wurde herzlich empfangen, bevor eine kurze Pause eingeläutet wurde. Schmissig ging es im Programm mit den Sääner Pänz der KG Sayn weiter, die in diesem Jahr mit „Funk it up“ einen modernen Showtanz der Spitzenklasse zeigten. „Erotik im Alter“ brachte Daniela Schöneberg als „Ahle“ dem Publikum näher und scheute sich auch nicht davor, allseits bekannte Herren aus Stadt und Politik auf der Bühne den „Howie“ miemem zu lassen. Die sog. EJM`s der Sääner Möhnen erinnerten gekonnt an Udo Jürgens und brachten mit selbst gebauten Klavieren die besten Songs noch mal zum Strahlen. Die lautstark geforderte Zugabe wurde natürlich im weißen Bademantel dargeboten. Mit Bollywood-Charme, dreierlei Kostümen und tollen Hebefiguren entführte das Funkencorps Blau-Weiß der KG Sayn auf eine indische Reise der Extraklasse. Büttenass Alexander Holly berichtete uns aus seinem Leben als Erzieher und ließ die Lachmuskeln beben. Die Sääner Mücken zeigten mit ausgezeichneter Choreographie die bunten 90er Jahre. Der Neu-Sääner Christoph Hahn zeigte sein Gesangstalent und nahm den Saal mit auf eine musikalische Reise. Sein selbst geschriebenes Lied „En Sääner Mädche wie du“ erntete eine weitere Rakete des Abends. Das Männerballett „Sääner Igelschnäutzchen“ setzte den I-Punkt zum Abschluss der Sitzung mit Ihrem Tanz „Igelz statt Garde“ und durfte die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Trotz des langen Tages war das Publikum außer Rand und Band und spendete zum Finale grandiosen Applaus. Die letzte Rakete des Abends gebührte der Obermöhn‘ Birgit, die schwungvoll und herzlich durch das tolle Programm führte und ihre erste Session glanzvoll gemeistert hat. Es wurde noch bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert.
7fach war Udo Jürgens auf der Bühne vertreten. Die Zugabe erfolgte im Bademantel.
Eine Ehefrau (Marlies Kirst) gab Empfehlungen zur artgerechten Haltung eines „Ehemännchens“.