99. Gelog der St. Johannes-Nachbarschaft Andernach
Monika Saul wird neue Kassenverwalterin
Andernach. Zum 99. Gelog hatte der Schöffenstuhl der St. Johannes-Nachbarschaft Andernach (Stadt) geladen.
70 Nachbarinnen und Nachbarn waren der Einladung nachgekommen.
Zu Beginn wurden der im Jahr 2024 verstorbenen Mitglieder gedacht.
In Vertretung für den verhinderten Schriftführer Dieter Marquardt verlas Amtmann Albert Schmidt den 18. Jahresbericht. Dieser schloss mit einem allgemeinen Rückblick auf das Jahr 1925 aus dem Nachbarschaftsbuch der St. Qurinius-Nachbarschaft sowie aus dem Gelog der Nachbarschaft von 1975. Daneben berichtete er über Ereignisse in Andernach und der Welt.
Kassenverwalterin Monika Engel legte in ihrem 8. und letztendlich letzten Kassenbericht ein geordnetes Zahlenwerk vor. Sie informierte über den Mitgliederstand, die Altersstruktur und die Sterbegeldansprüche. Die Kassenprüfer verlasen ihren Kassen-Prüfbericht und bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Darauffolgend wurde dem Schöffenstuhl durch die Versammlung die Entlastung erteilt. Amtmann Albert Schmidt stellte vier neue Schöffenstuhlmitglieder vor.
Kassenverwalterin Monika Engel legte, nach vorheriger Ankündigung, ihr Amt nieder. Aktiv bleibt sie jedoch dem Schöffenstuhl erhalten. Als Nachfolgerin wurde Monika Saul vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig bestätigt.
Bezirksamtmann Volker Grösgen legte nach 18-jähriger Tätigkeit im Schöffenstuhl auf eigenen Wunsch sein Amt nieder. Mit einer Schiefertafel und zwei Flaschen Wein bedankte sich der Amtmann bei ihm.
Seiner Gattin, die immer tatkräftig bei Veranstaltungen unterstützte, wurde zum Dank ein Blumenstraß überreicht. Im Anschluss an die Regularien lud der Schöffenstuhl zu Kaffee und Berliner ein.
Nach dieser „Stärkung“ eröffnete der Leiter des karnevalistischen Teils Albert Schmidt zum 4. Mal einen bunten Reigen karnevalistischer Darbietungen. Zu dem närrischen Programm gehörte das Panik-Orchester, Peter Zschiesche mit seinen Enkelkindern, Rita Herz und Hildegard Neumann mit Sketchen und Vorträgen und das Kindertanzpaar der Rot-Weißen mit einer Tanzeinlage.
Der Höhepunkt des Gelogs war der Besuch des Tollitätenpaares mit ihrem närrischen Gefolge und der Vize-Präsidentin des Festausschusses Sandra Bell. Prinz Daniel I., „Der spanische Husar“ und Prinzessin Tina I., „Dat strahlende Husarenmädchen aus den Reihen der „Rot Weißen Husaren“ wurden stürmisch begrüßt. Das Prinzenpaar wurde mit dem Orden der Nachbarschaft ausgezeichnet. Nach deren Ausmarsch heizten die „Evergreens“ der „Blauen Funken“ die Stimmung im Saal noch einmal an. Der Tag schloss mit einem kleinen Imbiss.
Viele Nachbarinnen und Nachbarn dankten für einen schönen Nachmittag und waren der Meinung: „Nä, wat wor dat widder schön“
An dieser Stelle gilt allen Helferinnen und Helfern vor und hinter den Kulissen einen besonderen Dank auszusprechen.
