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Eifelverein stellt neues Eifeljahrbuch vor

Mord und Totschlag

Mord und Totschlag

Das neue Eifeljahrbuch ist erschienen.Foto: privat

04.01.2017 - 09:57

Region. Zugegeben reißerisch macht der Eifelverein auf sein neues Eifeljahrbuch 2017 aufmerksam. Aber dieses 216 Seiten umfassende Werk hat es auch in sich.

Da wird berichtet über einen heimtückischen Mord im Kloster Maria Laach im 16. Jahrhundert, der mit Hexenverbrennungen gesühnt wurde. 200 Jahre später trieb in Bad Münstereifel der ehemalige Gymnasiast und Verbrecher Johann Müller sein Unwesen, der sein jähes Ende auf der Guillotine fand.

Raubend und plündernd zog Ritter Rudolf von Malberg im 13. Jahrhundert durch das Kyllburger Land und fand seine letzte Zuflucht im Kloster Himmerod. Schaurig-gruselig ist auch die teils authentische Geschichte von einer Wanderung nahe Blankenheim, bei der eine unheimliche Begegnung mit dem Leben danach stattfand.

Wer anschließend nach Entspannung sucht, wird das neue Buch des Eifelvereins nicht aus der Hand legen. Schön anzuschauen und zu lesen sind die reich illustrierten Beiträge über die Eifelmaler Fritz von Wille, Johann Wilhelm Schirmer und weniger bekannte Künstler wie Klaus Tombers oder Maximilian Klein von Diepold.

Besonders empfehlenswert ist der Beitrag über das Panoramabild einer Biedermeiertasse, welches auf künstlerische Weise Einblicke in die Eisenindustrie der Nordeifel im 19. Jahrhundert preisgibt. Fehlen darf natürlich auch nicht der Wandervorschlag des Jahres 2017, der diesmal durch das Vinxtbachtal führt.

Das vierfarbige Eifeljahrbuch 2017 ist über die Hauptgeschäftsstelle Eifelverein, Stürtzstraße 2-6, 52349 Düren, Tel. (0 24 21) 1 31 21, Fax (0 24 21) 1 37 64, E-Mail: info@eifelverein.de und im Buchhandel unter ISBN 978-3-944620-12-1 erhältlich.

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Kommentare

Vorstand neu gewählt

Gregor Holschbach:
Somit ist der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2019 eröffnet. Schön, dass sich hier mal jemand traut Verantwortung zu übernehmen und auch sieht, dass es so mit der Stadt Dierdorf nicht weitergehen kann. Ich hätte mir diesen Schritt schon viel früher gewünscht. Eine Ablösung der Stadtführung statt jahrelanges Warten auf einen Neuanfang. Von daher gilt es, solche engagierten Demokraten wie Herrn Scheyer zu unterstützen, egal welcher Parteifarbe man angehört. Denn auch wenn wir alle wissen, dass vorangegangene "Versprechen" meist "Versprecher" sind oder durch Uneinigkeit, Neid oder Missgunst in gewissen Räten nicht umsetzbar sind, kann es ab 2019 mit einem Wechsel in der Stadtführung doch nur besser werden für Dierdorf! Herr Scheyer, viel Glück!
Uwe Klasen:
Dazu die SPD-Politikerin Karen Taylor: „Heimat bezeichnet bloß die Rückbesinnung auf ein Deutschland, das es so nie gegeben hat“
juergen mueller:
Man muss KEINE großen Umwege machen, um den WERT eines Baumes zu erkennen - das ist mit einer Aufforstung NICHT vergleichbar. Eine 100jährige Buche hat 600 000 Blätter = 1 500 m2 Blattoberfläche - entnimmt jährlich 6 Tonnen giftiges CO2 - 1 Tonne Feinstaub aus der Luft - spendet 4,5 Tonnen Sauerstoff zum Atmen u.das mindestens 150-200 Jahre lang - verdunstet täglich bis zu 400 Liter Wasser u.kühlt ihre/unsere Umgebung um 2-3 Grad ab. Um diese Wirkung zu erzielen,müssen 2000 Jungbäume mit je 1,5 m3 Baumkrone gepflanzt werden. Zur Werterrechnung eines Baumes gehören zusätzlich seiner Sauerstofferzeugung,Klima- u.Wasserregelung u.nicht nur das. Landwirtschaftliche Rekultivierung hört sich immer gut an, dauert Jahre/Jahrzehnte,dient nur einer Beruhigung,die viele von uns als Betroffene positiv NICHT mehr erleben werden,denen Lebensqualität,Erholungswert ganz einfach entzogen wurde,von den Auswirkungen auf NATUR/UMWELT ganz zu schweigen.Fakten werden von der Politik ignoriert - wie immer.
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