Verein „Freunde von Todenfeld“
Muntere Kinderspiele
Rheinbach. Diesen Nachweis wollten die Todenfelder unbedingt erbringen: Todenfeld mag die Rheinbacher Ortschaft mit dem prozentual höchsten Anteil an Senioren sein, Todenfeld ist aber keinesfalls ein „altes“ Dorf. Deswegen veranstalteten die „Freunde von Todenfeld“ ein Kinderfest auf dem örtlichen Bolzplatz, und nahezu alle kamen. Es sollte den Todenfeldern gezeigt werden, wie viele junge Familien mit kleinen Kindern in Todenfeld ansässig sind. Natürlich sollte auch der Kontakt unter den Familien intensiviert werden. Zwar erschreckte ein heftiger Regenschauer gerade zu der vorgesehenen Anfangszeit potenzielle Besucher und vor allen Dingen die Organisatoren, aber niemand ließ sich abschrecken. Der Himmel klarte schon sehr bald auf und öffnete bis in den Abend seine Schleusen nicht. Sehr schnell machte sich fröhliche Stimmung unter den Kindern, ihren Eltern und den Großeltern breit und steckte auch die Todenfelder Besucher an, die gekommen waren, um gemeinsame Stunden mit den Kindern zu verleben. Der sehr gute Besuch dieses Festes überraschte und erfreute Organisatoren und Teilnehmer gleichermaßen. Der Kassenwart des Vereins, der Spielebetreuer und Erfinder des Nachmittags, Markus Frömbgen, begeisterte die Kinder mit sportlichen Aktivitäten, Geschicklichkeitsspielen, Erkundungsaufgaben rund um den Bolzplatz, reizvollen Aufgaben in der Pflastermalerei und anderen abwechslungsreichen Gemeinsamkeiten, so dass jedes Kind, von ganz klein bis zum zarten Teenageralter, auf seine Kosten kam. Eine reichhaltige Getränkeauswahl für die Kinder, Tee und Kaffee für die Älteren, eine große Auswahl an gespendeten Kuchen, zum späten Nachmittag ein heißes Würstchen: Es war auch für die leiblichen Bedürfnisse prächtig gesorgt. Keinem, auch der älteren Generation nicht, wurden die Stunden zu lang: Mancher Besucher bedauerte am frühen Abend, dass das familiäre Abendessen oder für die ganz Kleinen das Bettchen sein Recht verlangte. So konnte der Vorsitzende des Vereins und Ortsvorsteher von Todenfeld, Dr. Reinhard Ganten, in Übereinstimmung mit allen Teilnehmern ein befriedigendes Fazit ziehen: „Mit diesem großartigen Fest haben wir in Todenfeld eine neue Tradition begründet. Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder.“
