Allgemeine Berichte | 25.09.2024, 11:54 Uhr

Endlich wieder Vorhang auf für die Kaiserbühne

Musicalstar Bruno Grassini

Burgbrohl. Bereits während seines Bühnenstudiums am renommierten Konservatorium der Stadt Wien erhielt Grassini, über den die Presse einmal schrieb: „Die schönste Stimme nördlich der Alpen“, seine ersten Rollenangebote. Nachdem er in den Musicals „Silk Stockings“, „Arian“ und „I do, I do“ erste Bühnenerfahrung sammelte, erzielte er seinen Durchbruch, als Starregisseur Harry Kupfer ihn als „Luigi Lucheni“ besetzte, dem Mörder der Kaiserin Elisabeth im gleichnamigen Musical-Welterfolg, der das Publikum als Erzähler und Kommentator durch das ganze Stück führt. Diese Rolle spielte der Künstler 16 Jahre lang und mit über 1000 gespielten Vorstellungen, die ihn von Berlin über Stuttgart bis nach Triest und Tokyo führten, begeisterte Grassini Musicalfans in der ganzen Welt. Für die zentrale Figur „Bilbo Beutlin“ in der Welturaufführung des Musicals „Der Herr der Ringe“ zog es Grassini nach Berlin, um nach diesem Engagement gleich wieder nach Wien zurückzukehren, Starregisseur Roman Polansky persönlich besetzte den Künstler als „Alfred“ im Erfolgsmusical „Tanz der Vampire“. Es folgten Hauptrollen in den Musicals „Chess“, „Jesus Christ Superstar“, und im Jerry Herman – Klassiker „La cage aux folles“, in dem Grassini die Rolle des jungen „Jean Michel“ verkörperte. Am Musicaldom in Köln übernahm er danach die Titelrolle im Musical „Jekyll and Hyde“, die er einige Jahre zuvor im Theater an der Wien gespielt hatte. Auch im Musical „Ludwig“ am Festspielhaus, zu Fusse des Schlosses Neuschwanstein, blieb der Künstler den eher düsteren Rollen treu. Als Schattenmann bringt er einmal mehr einen Monarchen zu Fall, diesmal Elisabeths Cousin, den bayerischen Märchenkönig Ludwig den Zweiten. Auch im Musical „Wilhelm Tell“ auf der Seebühne im schweizerischen Walenstadt kämpfte Grassini als Reichsvogt „Hermann Gessler“ gegen den Schweizer Nationalhelden „Wilhelm Tell“ und begeisterte mit seiner grossen Stimme und Bühnenpräsenz. Er verkörperte in Fulda den bösen und chronischen Vater von Johanna, der zukünftigen Päpstin in „Die Päpstin“. Im Musical „Titanic“ am Luganer See, liess er den Architekten der Titanic, „Mister Thomas Andrews“, wieder aufleben, der, geplagt von den Planungsmängeln seiner Entwürfe, mit seinem Schiff untergeht. Für diese Produktion spielte er zum ersten Mal eine Rolle sowohl in deutscher als auch in italienischer Sprache, und hatte somit nach so vielen Jahren sein Debut in seiner Muttersprache. Als Märchenprinz „Eugen“ in der Musicalversion von Grimms „Die zertanzten Schuhe“ in Kassel, bestach er durch charmante Komik und stimmliche Agilität, bevor er sich wieder dem düsteren Fach zuwandte. Und so weiter könnte man in seinem unendlichen Repertoire stöbern, in dem auch das Lied, wie zum Beispiel Schuberts „Winterreise“ eine wichtige Rolle spielt, man kann sich allerdings auch auf den Weg zur Kaiserhalle machen, wo man alles in echt hören und erleben kann! Bruno Grassini – ein spannendes, schillerndes und erfolgreiches Sängerleben, der Publikumsliebling mit dem sprichwörtlich italienischen Charme, eine Ausnahmestimme und ein gefragter Künstler auf den grossen Musicalbühnen – jetzt einmalig in Burgbrohl! Verpassen sie nicht einen aussergewöhnlichen, menschlichen und musikalischen Abend voller Überraschungen, voller Geschichten und Ohrwürmern! Am Klavier begleitet wird der Sänger von Eva Herrmann.

Die Vorstellung findet statt am Freitag, 18. Oktober um 19.30 Uhr auf der Kaiserbühne in der Kaiserhalle Burgbrohl Vorverkauf bei Gemeindebüro Burgbrohl, Reisebüro Marino, KSK Burgbrohl, Lotto- und Postagentur Elke Schäfer Tickets auch an der Abendkasse erhältlich.

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