Allgemeine Berichte | 09.01.2019

Chorgemeinschaft Müden und Münsterchor Münstermaifeld hatten eingeladen

Musik und Gesang für die Erhaltung der Kirche

Mit einem Highlight lies die Chorgemeinschaft Müden als Veranstalter das vergangene Jahr ausklingen. Das große Weihnachtskonzert lockte Besucher aus nah und fern in die Pfarrkirche St. Stephanus, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.privat

Müden. Das große Weihnachtskonzert lockte Besucher aus nah und fern in die Pfarrkirche St. Stephanus, die bis auf den letzten Platz gefüllt war. Mit einem festlichen Einzug begann das zweistündige Konzert: „Weihnacht feiern wir zusammen, Menschen aus der ganzen Welt. Farbenfroh in Gottes Namen, der die Welt in Händen hält. Gloria in excelsis Deo“ So zog der große Chor, gebildet aus der Chorgemeinschaft Müden mit ihrer Gitarrengruppe, dem Münsterchor Münstermaifeld und Kindern der Grundschule Müden in die Kirche ein.

Vorsitzender Achim Laux begrüßte die Besucher und führte mit seiner Moderation gekonnt und informativ durch das Programm. So farbenfroh und abwechslungsreich wie der Anfangstext gestalteten sich die Lieder, welche der Dirigent und musikalische Leiter des Konzertes, Josef Ibald erstellt hatte. Beschwingte Gesänge wie „Bald schon ist Weihnachtszeit“ und „Der Traum der Weihnachtszeit“ wechselten sich ab mit besinnlichen und nachdenklichen Weisen, „Luleise Gottessohn“ und dem „Ave Glöcklein“. Viel Applaus erhielten die Gesangssolisten Monika Zenz und Wolfgang Müller für ihren Vortrag „O holy night“, wunderbar und einfühlsam begleitet von Stefan Merkler an der Orgel. Mit zwei zeitgenössischen Chorwerken, „Frieden auf Erden“ von Otto Groll und dem „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter glänzte der Gemeinschaftchor mit einer wunderbaren Interpretation, ehe die Chorbässe mit ihrem gewaltigen „Transeamus usque Bethlehem“ (Lasst uns nach Bethlehem gehen) einen barocken Gegenpol setzten. Ein Genuss das folgende Instrumentalstück: „Jesus bleibet meine Freude“ von Johann Sebastian Bach, dargeboten vom Organisten Stefan Merkler und Birgit Wagner mit ihrer Querflöte, das mit reichem Applaus bedacht wurde.

Großen Beifall erhielten die Kinder der Grundschule Müden, welche mit dem Chor gemeinsam auftraten: Herrlich und unbeschwert erklangen die jungen Kinderstimmen zu Rolf Zuckowskis „Mitten in der Nacht“ mit den Solisten Ralf Kneip und Monika Zenz, dazu „Weihnacht, frohe Weihnacht“ aus dem „Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Wünsche zur Weihnachtszeit von Udo Jürgens. Nochmals präsentierten Birgit Wagner und Stefan Merkler ihr Können mit dem englischen Weihnachtslied „Hark! The herald angels sing“ nach einer Melodie des romantischen Komponisten Felix Meldelssohn-Bartholdy. Mit dem bekannten Werk „Jerusalem“ setzte der große Gemeinschaftschor einen großartigen Abschluss unter den chorischen Teil des Programms. Die Solostimme hatte der Dirigent Josef Ibald selbst, der mit seiner warmen und einfühlsamen, aber auch weittragenden Bassbaritonstimme den Raum der Kirche erfüllte.

Es gab stehende Ovationen. Mit allen Besuchern stimmten nun Chor und die Gitarrengruppe die schönsten Weihnachtslieder an. „Stille Nacht“ und „Oh du fröhliche“ durften nicht fehlen, ehe sich zunächst die Kinder der Grundschule und Sängerinnen aus dem Chor in ihrer Muttersprache verabschiedeten, sei es in Syrisch, Russisch, Französisch, armenisch, bis schließlich der ganze Chor sich von den Besuchern verabschiedete. Mit dem Lied des puertoricanischen Sängers José Feliciano „Feliz navidad“ klang ein wunderbares Konzert aus, welches alle Besucher in ihren Bann gezogen und entzückt hat. Lang anhaltender Beifall war der Lohn dafür.

Nach Endes des Konzertes servierte der Pfarrgemeinderat den zahlreichen Besuchern Glüh- und Eierwein sowie Kakao. Die Einnahmen und Spenden der Konzertbesucher kommen der anstehenden Innenrestaurierung der Kirche zugute.

Mit einem Highlight lies die Chorgemeinschaft Müden als Veranstalter das vergangene Jahr ausklingen. Das große Weihnachtskonzert lockte Besucher aus nah und fern in die Pfarrkirche St. Stephanus, die bis auf den letzten Platz gefüllt war.Foto: privat

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