Allgemeine Berichte | 07.03.2016, 13:58 Uhr

Kath. Erwachsenenbildung der Pfarrei St. Peter Westum

Musikalisches Abendlob

Westum. „Laetare! - Freue dich!“ So heißt der 4. Fastensonntag, und er lässt schon ein wenig das Osterfest erahnen. Dies war der Anlass für die Kath. Erwachsenenbildung der Pfarrei St. Peter Westum, zu einem Konzert-Gottesdienst einzuladen. Der Chor St. Peter Westum und die Sinziger Turmbläser boten sowohl miteinander als auch solistisch Musik vom Feinsten zur Ehre Gottes und zur Freude aller Anwesenden. Der gottesdienstliche Charakter wurde unterstrichen durch Lesung und Gebete und die Einladung der Gäste zum gemeinsamen Singen. Die geistliche Abendmusik stand unter dem Titel „Stärke Deine Schwestern und Brüder“ und sollte sensibel machen für die Tatsache, dass weltweit Christen um ihres Glaubens willen verfolgt und getötet werden. In beeindruckender Weise haben alle Musiker die passenden Stücke dargeboten. Waren zum Beispiel „Dein Volk vereint in Ewigkeit“ und „Gottes Geschöpfe, kommt zuhauf“ Werke, die kräftig und voluminös erklangen, rührten der langsame Bläsersatz von Felix Mendelssohn Bartholdys vertontem Psalm 91, Vers 11 und das vom Chor einfühlsam vorgetragene Lied „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ die Seele an. Chor, Bläser und Gemeinde bildeten eine Einheit, die aufeinander hörte und die Intention der Solidarität der Christen untereinander lebendig werden ließen. Dies zeigte sich sehr eindrucksvoll beim gemeinsam gebeteten „Vater unser“, während dem sich alle an den Händen fassten. Diesem ging voraus, dass zwei der im Westumer Pfarrhaus wohnenden syrischen Flüchtlinge das Gebet des Herrn in arabischer Sprache beteten - ein intensives Erlebnis weltweiter Glaubensgemeinschaft. „Der Mond ist aufgegangen“ wurde gemeinsam gesungen, bevor Dechant Achim Thieser den Segen spendete. Nachdem das Schlusslied „Komm, Herr segne uns“ verklungen war, konnten die Anwesenden endlich ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen und taten dies mit lang anhaltendem Beifall und stehenden Ovationen.

Georg Alfter, Leiter der KEB St. Peter Westum, dankte den Mitwirkenden ganz für ihr Engagement: dem Chor St. Peter Westum mit seinem Leiter Andreas Dietl und der Solistin Claudia Krahe und dem Blechblasensemble Sinziger Turmbläser unter Leitung von Stephan Pauly. An alle Anwesenden übermittelte er auch die Grüße und die Dankbarkeit des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann und des Weihbischofs Jörg Michael Peters für die Solidarität mit den verfolgten Glaubensgeschwistern im Jahr der Barmherzigkeit. Als äußeres, sicht- und spürbares Zeichen wurde am Ausgang um eine Spende für verfolgte Christen gebeten, die in voller Höhe für diesen Zweck an das Hilfswerk „Kirche in Not“ überwiesen wird.

Mit dem gesungenen und gespielten Choral „Nun ruhen alle Wälder“ verabschiedeten sich die Musiker und beendeten das Abendlob am Vorabend des Sonntags Laetare in der Westumer Pfarrkirche.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Kirmes in Miesenheim
Anzeige KW 41
Stellenanzeige Tankwagenfahrer
Empfohlene Artikel
Was Betroffene über Gelenkersatz und minimalinvasive OP-Methoden wissen sollten, erläutern Prof. Jan Schmolders und sein Team des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung im Rahmen eines Infoabends.  Foto:Joachim Gies | Marienhaus
27

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fangen Gelenke an zu schmerzen, wird Alltägliches zur Herausforderung. Treppensteigen, Schuhe binden oder ein Spaziergang, der früher ganz selbstverständlich war. Häufig steckt Arthrose hinter den Beschwerden, die sich meist mit zunehmendem Alter einstellen und Betroffene massiv beeinträchtigen. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen, kann Gelenkersatz neue Beweglichkeit und damit ein Stück Lebensqualität zurückbringen.

Weiterlesen

Herr Enke der Klassenlehrer, Raffaela, Florian, Emilio und Herr Beck, Schulleiter.  Foto: privat
26

Sinzig. Einmal selbst bei einer Fernsehsendung mitmachen: Für Florian, Raffaela und Emilio von der Regenbogenschule Sinzig wurde dieser Wunsch Wirklichkeit. Die drei Kinder standen am 23. April 2026 für die Quizsendung „1, 2 oder 3“ in den Bavaria Filmstudios in München vor der Kamera. Für die damaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D war die Teilnahme ein besonderes Erlebnis zum Abschluss ihrer Grundschulzeit.

Weiterlesen

14

Niederoberweiler. Am Sonntag, 25. Oktober 2026 veranstaltet der MGV Niederoberweiler in der Vitushalle in Niederoberweiler einen gemütlichen Nachmittag. Umrahmt wird dieser Nachmittag mit gesanglichen Leckerbissen durch die mitwirkenden Chöre wie „Genoveva Chor“ Mayen, „In Takt“ aus Kürrenberg und des MGV Niederoberweiler. Die musikalische Leitung hat Gerhard Schlich. Selbstverständlich wird wieder der leckere selbstgebackene Kuchen zum Kaffee angeboten.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Strecke ab der Ortslage Poltersdorf in Richtung KVP Senhals im Verlauf der B 49. Foto: LBM
3730

Arbeiten an wichtiger Verkehrsverbindung an der Mosel

Ab November: B49 wird im großen Stil saniert

Senhals/Poltersdorf. Ab dem 9. November 2026 wird die B 49 zwischen dem Kreisverkehrsplatz (KVP) Senhals und der Ortslage Poltersdorf auf einer Länge von rd. 5,3 km umfassend saniert. Die Arbeiten dienen insbesondere dem dauerhaften Substanzerhalt dieser wichtigen Verkehrsverbindung entlang der Mosel.

Weiterlesen

Beschädigungen am Rückhaltebecken. Foto: Stadtverwaltung / Jörg Beier
2196

Zudem wurde eine Menge Müll im Becken zurückgelassen

Ahrtal: Hochwasserrückhaltebecken in Gimmigen von Unbekannten beschädigt

Bei einer regelmäßigen Kontrolle wurde vergangene Woche am Bauwerk des Hochwasserrückhaltebeckens in Gimmigen festgestellt, dass unbekannte Personen dort durch Befahrung mit Rädern starke Beschädigungen verursacht haben. Durch die Umlagerung von Erdreich wurde erheblich in das Deichbauwerk eingegriffen, sodass eine Furche entstanden ist. Zudem wurde eine erhebliche Menge Müll im Becken zurückgelassen.

Weiterlesen