Allgemeine Berichte | 07.03.2024

Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig besucht Raiffeisen-Campus in Dernbach

Mut und Offenheit, ausgetretene Pfade zu verlassen

„Der Raiffeisen-Campus ist ein anschauliches Beispiel für das, was Rheinland-Pfalz mit der ,Schule der Zukunft‘ erreichen will“, sagte Hubig. Quelle: Raiffeisen-Campus

Dernbach.Er ist „Schule der Zukunft“, eine von rund hundert in Rheinland-Pfalz. Er ist ein G8-Ganztagsgymnasium, eines von 15 in Rheinland-Pfalz. Und er stand im vergangenen Jahr im Finale des Wettbewerbs um den „Deutschen Schulpreis“, als eine von 15 Schulen aus ganz Deutschland. Kein Zweifel: Der Raiffeisen-Campus in Dernbach ist eine außergewöhnliche Schule. Von den innovativen Lernformen und Konzepten, die dort erprobt werden, konnte sich am Montag Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bei einem Besuch nebst Rundgang über das Schulgelände überzeugen.

„Der Raiffeisen-Campus ist ein anschauliches Beispiel für das, was Rheinland-Pfalz mit der ,Schule der Zukunft‘ erreichen will“, sagte Hubig anschließend. „Hier findet sich der Mut und die Offenheit, ausgetretene Pfade zu verlassen und Neues umzusetzen. Das fächerübergreifende Lernen beginnt hier schon in der Orientierungsstufe, das Prinzip der Lehrkraft als Lernbegleiter zieht sich von der 5. Klasse bis zum Mentorenprogramm in der Oberstufe. Und auf dem Raiffeisen-Campus gilt: Es muss nicht immer Klassenarbeit sein. Hier werden auch andere Formen des Leistungsnachweises erprobt. Genau darum geht es bei ,Schule der Zukunft‘: Es ist diese Kultur des Infragestellens und Andersdenkens, die wir fördern und die im ganzen Land spannende Projekte entstehen lässt, die unsere Schullandschaft vielleicht einmal prägen werden. Ich danke der Schulleitung und den Lehrkräften, dass sie sich mit so viel Engagement auf diesen Weg gemacht haben.“

„Lernateliers“, Mentoren und eine Cloud voller Informationen

Bei ihrem Rundgang bekam Hubig zunächst die „Lernateliers“ der 5. und 6. Klassen gezeigt, in denen der Klassenverband aufgelöst ist. Stattdessen wird fast die Hälfte der Lernzeit fächer- und klassenübergreifend an lebensnahen und sinnstiftenden Themen gearbeitet – und zwar nicht im klassischen 45-Minuten-Takt, sondern für jeweils eine volle Zeitstunde. Und ab Klasse 10, dem Einstieg in die Oberstufe am G8-Gymnasium, bekommen Schülerinnen und Schülern Lehrkräfte als Mentorinnen und Mentoren zur Seite gestellt, die sie regelmäßig auf dem Weg zum Abitur begleiten.

„Wie immer, wenn Gäste am Raiffeisen-Campus sind, haben nicht wir Erwachsenen die Ministerin informiert, sondern das denjenigen überlassen, die die Experten ihres eigenen Lernens sind: den Lernerinnen und Lernern“, sagte Schulleiter Bernhard Meffert. „Auch im Projekt Schule der Zukunft binden wir die Kinder und Jugendlichen eng mit ein. Wir sind dankbar für den Besuch der Ministerin, weil wir wissen, dass sie die Ersatzschulen als gleichberechtigten Pfeiler der Schullandschaft schätzt und fördert.“

Martina Düring und Dr. Jörn-Peter Kukuk vom Vorstand der Raiffeisen-Campus eG ergänzten: „Der Raiffeisen-Campus ist erfolgreich, weil hier ein über die Maßen engagiertes und kompetentes Team arbeitet. Unser Erfolg ist unmittelbar von den Lehrkräften abhängig. Sie sind unser ganzes Kapital. Aber es wird zunehmend schwieriger gute Pädagogen zu finden und zu halten. Daher haben wir ein umfassendes Programm zur Mitarbeiterbindung entwickelt, um den Arbeitsplatz Schule maximal attraktiv zu gestalten.“

Pressemitteilung des

Raiffeisen-Campus

„Der Raiffeisen-Campus ist ein anschauliches Beispiel für das, was Rheinland-Pfalz mit der ,Schule der Zukunft‘ erreichen will“, sagte Hubig. Quelle: Raiffeisen-Campus

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