20. Bobbycar-Benefiz-Rennen in Kalenborn lockte zahlreiche Besucher
Mutige Piloten beim Down-Hill-Wettbewerb
Kalenborn. Zum 20. Eifel-Grand-Prix der regionalen Bobbycar-Piloten hatte nach zweijähriger Pause wieder der gleichnamige Verein der örtlichen Bobbycar-Freunde eingeladen. Der offizielle Startschuss für das Rennspektakel rund um die kleinen Plastik-Boliden fiel demnach bereits am Samstagabend, als die Gastgeber um ihren Renn- und Organisationsleiter Kurt Schlich zum Wettrennen der ehemaligen Profis sowie zu den Qualifikationsläufen baten. Dies auf der üblichen und renntauglich präparierten Strecke, die über den Verlauf von rund 400 Metern ihren Start oberhalb der Schutzhütte und den Zieleinlauf unterhalb im Tal hatte. Trotz regnerischen Wetterbedingungen hatten sich schon am ersten Veranstaltungstag zahlreiche Schaulustige eingefunden, die das neue Down-Hill-Spektakel keinesfalls verpassen wollten. Und sie wurden von den kurzweiligen Rennsequenzen, jeweils zur Wettkampfwertung in Zweierteams ausgetragen, auch zu keinem Zeitpunkt enttäuscht. Tags darauf, am Tag der Deutschen Einheit, startete nach zweistündigen Trainingsläufen am frühen Nachmittag dann das Hauptrennen. Dieses wurde auch überwiegend von Sonnenschein begleitet, was die Zaungäste rechts und links entlang der Rennstrecke ebenso freudig stimmte wie die Lenker der Boliden. Die schenkten sich auch am zweiten Tag des Spektakels keinen Meter Rennstrecke und kämpften verbissen aber fair um den Sieg. Am Ende waren wieder einmal alle Gewinner. Denn neben den siegreichen Rennteams, bestehend aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, hatten auch die anwesenden Zuschauer viel Spaß am Renngeschehen. Überdies wurde laut den engagierten Kalenborner Gastgebern der gesamte Erlös wieder einem guten Zweck zugeführt. Diesbezüglich darf sich auch in 2022 die Hilfsinitiative „Familie sein - Familie bleiben“ über eine schöne Geldspende freuen. TE
