Allgemeine Berichte | 28.01.2018

Verlorener Hut brachte Ermittler auf die Spur

Mutmaßlicher Wohnungseinbrecher in Haft

Mutmaßlicher Wohnungseinbrecher in Haft

Bonn. Im Zuge der Ermittlungen zu einem Wohnungseinbruch in Bornheim-Merten konnte ein 58-jähriger Mann vom Kriminalkommissariat 34 der Bonner Polizei als Tatverdächtiger ermittelt werden. Am Mittwoch, 24. Januar, wurde er in Wuppertal festgenommen. Der 58-Jährige steht im Verdacht, am 1.November 2017 gegen 18.30 Uhr zusammen mit einem derzeit noch unbekannten Mittäter in ein Einfamilienhaus auf der Klosterstraße eingebrochen zu sein. Ein aufmerksamer Nachbar hatte an diesem Abend zwei Männer bemerkt, die ein angrenzendes Grundstück fluchtartig verließen. Er verständigte unmittelbar die Polizei und nahm die Verfolgung auf. Nachdem die beiden sich getrennt hatten, konnte er einen der mutmaßlichen Einbrecher noch in der Straße „Sommersberg“ ansprechen, ehe dieser in den Wald flüchtete. Beiden Männern gelang die Flucht. 

Anhand der guten Personenbeschreibung des Zeugen sowie der Spurensicherung am Tatort kamen die Einbruchsermittler dem 58-Jährigen dennoch auf die Spur. Dieser hatte am Tatort seine DNA hinterlassen - an einem Hut, den er vermutlich versehentlich dort zurückließ. Dem genetischen Fingerabdruck folgend handelte es sich bei einem der Tatverdächtigen um den nun Festgenommenen, einen kroatischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Wuppertal, der der Polizei bereits wegen Wohnungseinbruchdiebstahl und Eigentumsdelikten bekannt war. Auf Antrag der Bonner Staatsanwaltschaft wurde ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen. Am vergangenen Mittwoch ging er der Polizei in Wuppertal ins Netz. Die Ermittlungen zum bislang noch unbekannten Mittäter dauern indes noch an. 

Da nicht auszuschließen ist, dass es sich bei dem 58-Jährigen um einen Serieneinbrecher handelt, prüfen die Ermittler außerdem, ob der Mann für die Begehung weiterer Wohnungseinbrüche, insbesondere in Bornheim, in Frage kommt. 

Pressemitteilung Polizei Bonn

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